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Test
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08.04.2019

AKG K245 Test

Offener Studiokopfhörer

Kopfhörer in offener Bauweise zum Mischen und Mastern

Mit den Modellen K175, K275 und K245 hat der österreichische Hersteller AKG eine neue Produktlinie von Studiokopfhörern auf den Markt gebracht. Während die beiden erstgenanntem Kopfhörer mit geschlossenen Ohrmuscheln ausgestattet sind, handelt es sich bei unserem Testobjekt AKG K245 um einen Vertreter der offenen Bauweise. Erfahrungsgemäß eignen sich offene Kopfhörermodelle nicht für laute Umgebungen und mikrofoniertes Monitoring, sondern sind eher am Mischplatz oder beim Mastering zu finden. Inwiefern AKGs neuer Studiokopfhörer diesen Aufgaben gewachsen ist und ob er tatsächlich professionelle Anforderungen erfüllt, soll der folgende Test klären.

Details

Bauweise und Verarbeitung

Das Geheimnis der offenen Bauweise wurde bereits in der Einleitung gelüftet. Weiterhin ist der AKG K245 mit ohrumschließenden Ohrmuschel ausgestattet und verfügt zum platzsparenden Transport oder zur Aufbewahrung über einen raffinierten Faltmechanismus, den man beim Anblick der filigranen Bügelkonstruktion im Retro-Look nicht unmittelbar entdeckt oder erwartet. Neben einigen Kunststoffbauteilen werden für stark beanspruchte Elemente und Gelenke der Gehäusekonstruktion auch Metallbauteile verwendet, sodass der AKG K245 trotz seiner „luftigen“ Anmutung ein robuster Profi-Kopfhörer ist. Optisch wie auch haptisch gibt es am sauber verarbeiteten AKG Kopfhörer nichts zu bemängeln, was auch für die hochwertig anmutenden Polstermaterialien aus weichem Kunstleder gilt.

Ausstattungsmerkmale

Der K245 ist zweckdienlich ausgestattet und verfügt über ein abnehmbares Spiralkabel mit einem Einsatzradius von etwa einem bis fünf Metern im gestreckten Zustand. Die Befestigung erfolgt mit einem verriegelbaren Mini-XLR-Stecker, während sich am gegenüberliegenden Kabelende ein vergoldeter 3,5mm-Klinkenstecker befindet. Ein Schraubadapter (ebenfalls vergoldet) gehört selbstverständlich zum Lieferumfang des AKG Kopfhörers, in dem sich zusätzlich noch ein samtartiger Beutel zum Transport des K245 befindet. Die laut Hersteller austauschbaren Ohrpolster sind vermutlich in Kürze als optionales Zubehör erhältlich.

Technik und Kennzahlen

Die Technik des mit 50mm-Treibern bestückten AKG K245 beruht auf dem herkömmlichen elektrodynamischen Wandlerprinzip. Die Impedanz folgt dem allgemeinen Trend und beträgt lediglich 32 Ohm, was eine kräftige Wiedergabe des Profi-Kopfhörers auch an „unprofessionellen“ Zuspielgeräten und Smartphones ermöglicht. AKG gibt einen Übertragungsbereich von 15 Hz bis 25 kHz an, der wie üblich kaum eine Aussagekraft bezüglich des Wiedergabecharakters besitzt, wie im Praxisteil erörtert wird. Die weiteren technischen Angaben befinden sich am Ende dieses Testberichts.

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