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Electro-Voice

Fotostrecke: 2 Bilder Beim Ski-Weltcup-Finale in Garmisch waren Electro-Voice XLD/XLE-Systeme im Einsatz . . .
Fotostrecke

Vom 10. bis 14. März klang in Garmisch-Partenkirchen die Ski-Weltcup-Saison 2009/2010 mit insgesamt neun Rennen aus. Ein würdiges und spannendes Finale – das mit dem Sieg von Lokalmatador Felix Neureuther im Slalom seinen emotionalen Höhepunkt erlebte. Der Sieg der frisch gebackenen Olympiasiegerin Maria Riesch, ebenfalls aus Garmisch stammend, in der Slalom-Gesamtwertung rundete das Ski-Festival in der oberbayerischen Gemeinde drehbuchgerecht ab. 

Die durch die Olympischen Spiele im kanadischen Vancouver entfachte Ski-Euphorie lodert unvermindert weiter: Bis zu 10 000 sportbegeisterte Zuschauer verfolgten die letzten Skirennen der Saison. Darunter viele Prominente und Gäste aus Österreich, Schweiz und Italien. Sie erlebten ein packendes Finale mit spektakulären Rennen, allen voran auf der neu konzipierten Kandahar-Abfahrtsstrecke. Wettkämpfe und Organisation standen in diesem Jahr überdies unter besonderer Beobachtung: Zum einen weil sie als Generalprobe für die im nächsten Jahr in Garmisch-Partenkirchen ausgetragenen Weltmeisterschaften galten. Zum anderen, weil sich München gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen gerade als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele in 2018 bewirbt.

Der Druck war deshalb nicht nur für die aktiven Sportler groß. Auch alle Beteiligten der vielköpfigen Organisations- und Dienstleistungsteams wollten Bestleistungen abrufen – natürlich auch die Crew von TC Showtechnik, die erneut mit der Tonproduktion der Rennen betraut war. Martin Schulze, Geschäftsführer der in Weilheim angesiedelten Rental Company: „Klar, man hat in diesem Jahr schon ganz genau hingeschaut und hingehört. Doch davon haben wir uns nicht einschüchtern lassen. Wir kennen das Gelände von den vielen vorangegangenen Produktionen genau, und wir vertrauen auf unser Team und unsere Technik. Fest steht aber“, so Schulze weiter, „dass wir im nächsten Jahr ein umfangreicheres Setup fahren werden.“

Im Fokus der eingesetzten Tontechnik standen in diesem Jahr die kompakten Line-Array-Systeme XLD und XLE von Electro-Voice. „Die sind dafür ideal geeignet“, sagt Schulze, „sie bringen die nötige Power, besitzen Brillanz und – das ist bei Wintersport-Veranstaltungen besonders wichtig – sie sind gegenüber Kälte, Eis und Schnee schlichtweg resistent.“ Sowohl bei den Speed-Wettbewerben auf der Kandahar-Strecke als auch bei den unmittelbar neben der Sprungschanze am Gudiberg ausgetragenen Slalom-Rennen waren XLD- und XLE-Lautsprecher im Einsatz. Sie versorgten die Zuschauer einerseits mit Renninformationen vom Stadionsprecher, aber auch mit Interviews und Musikzuspielungen zwischen den Rennläufern. Martin Schulze: „Der Sound ist bei Skirennen mittlerweile extrem wichtig. Die Leute wollen eben neben gutem Sport auch eine Party feiern. Deshalb drehen wir schon auch mal ganz ordentlich auf.“

Natürlich mit Bedacht. Denn, wie bei TV-Übertragungen üblich, darf man in der Mixgate, in der die Interviews stattfinden, einen vorgeschriebenen dB-Pegel nicht überschreiten. Wichtiges Tool für die wunschgemäße Spot-Beschallung war – wie schon bei der Produktion beim Neujahrsspringen während der diesjährigen Vierschanzetournee – ein NetMax N8000-1500. Der mit FIR-Drive ausgestattete Lautsprecher-Kontroller ermöglichte jederzeit punktuelles Eingreifen und umfassende Kontrolle der Systeme.

Ein Hauptaugenmerk kam in diesem Jahr dem neuen Amprack zu: Es besteht aus mehreren Verstärkern der CPS-Serie (2 x 4.10, 1 x 8.5) und hat Martin Schulze nach wenigen Einsätzen vollauf überzeugt: „Mein absolutes Lieblingsrack! Obwohl diese Serie ursprünglich für den Festinstallationsbereich konzipiert wurde, machen sie sich auch bei Produktionen sehr gut, weil sie Flexibilität und Leistung auf kleinstem Raum verbinden. Echte Alleskönner!“

Für Martin Schulze ist es ein großer Vorteil, 16 Kanäle pro Seite zur Verfügung zu haben: „Klar könnte man 8 XLDs auch mit 6 Kanälen fahren“, sagt er, „aber mit mehr Kanälen hat man einfach viel mehr Möglichkeiten. Man muss da nicht 4 XLDs zusammenfassen, sondern kann kleine Gruppen bilden und somit einen viel differenzierteren Sound hinbekommen: Mal eben 2 dB bei den oberen zwei Lautsprechern anheben oder ein dB bei den unteren Zweien runterfahren wird so zum Kinderspiel.“

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von Bonedo Archiv

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