Hersteller_Zildjian
Test
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12.05.2010

ZILDJIAN ZBT PRO 4 Becken-Set Test

Klarer Sound in Bronze gegossen

In der Geschichte des Schlagzeugs sollte sicherlich ein Name bereits in den ersten Zeilen Erwähnung finden: die Beckenschmiede Zildjian. Wer hängt sich nicht gerne einen vor Tradition und Historie strotzenden „Klangteller“ ans Drumset, mit dem man sich bereits seit vielen Jahrzehnten auf den Bühnen dieses Planeten ohne Bedenken blicken lassen kann? Denn von Tradition kann man bei Zildjian wahrlich sprechen. Seit 1623(!!!) der erste Hammerschlag des armenischen Beckenschmiedes Avedis Zildjian fiel, hat sich eine Menge getan. Lange waren Becken von Zildjian das „Non plus Ultra“ und getreu dem bis heute aktuellen Firmenslogan „The only serious choice!“ die einzig ernstzunehmende Wahl. Nicht selten wechseln alte, gut erhaltene Stücke aus frühen Produktionen für horrende Preise den Besitzer. Aber auch dem etwas weniger betuchten Trommler bietet Zildjian seit vielen Jahren ein großes Beckensortiment, in welchem man durchaus fündig werden kann. Ein Fund ist die Zildjian ZBT-Serie, die sowohl einzelne Becken als auch ganze Beckensets beinhaltet.

ZBT steht für Zildjian Bronze Technologie und beschreibt das Herstellungsverfahren dieser Becken. Ausgangsmaterial sind sehr präzise und sorgfältig geschnittene Bronzescheiben, aus denen die Becken geformt, maschinell gehämmert und anschließend abgedreht werden. Dank dieser Methode kann ein nahezu identischer Sound gleichgroßer Becken aus einer Serie garantiert werden. Sollte also ein Crash kaputt gehen, kann man das gleiche Becken ohne Bedenken nachbestellen, es wird in etwa genauso klingen wie das alte. Die ZBT-Serie richtet sich, vor allem dank der wirklich humanen Preispolitik, primär an den Einsteiger. Doch gerade der soll nicht das Gefühl bekommen, ein Anfänger-Becken erworben zu haben. So prangt beispielsweise auf der Verpackung des hier vorliegenden ZBT PRO 4 Beckensets das Bild eines etwas verdattert dreinblickenden Très Cool, seines Zeichens Schlagzeuger der Pop-Punker GREEN DAY. Sicherlich für den ein oder anderen Youngster am Drumset ein Argument, diese Becken einmal näher in Augenschein zu nehmen. Und genau das mache ich jetzt auch.

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