Cajon_Pro
Test
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11.11.2016

Sela CaSela Pro Thomann Edition Test

Snare-Cajón

Pro-Cajón für Sparfüchse

Wer sich bisher vom nicht ganz niedrigen Preis der Sela Casela Pro Cajónes hat abschrecken lassen, wird nun aufhorchen. Die Thomann Edition des üppig mit Features ausgestatteten Sela-Topmodells gibt es für rund 160 Euro, was eine Ersparnis von 40 Euro gegenüber dem Ladenpreis der regulären Modelle bedeutet.

Made in Germany, umschalt- und justierbarer Sela Pro Snare-Mechanismus, Thin Splash Spielfläche, extra starker Birkenkorpus, massive Ahorn-Ecken und Clap Corners: Alles, was die regulären CaSela Pro Modelle bieten, gibt es auch bei der Thomann Edition. Nur das Design der Schlagfläche und die Farbe des Knopfes der Snare On/Off-Mechanik unterscheiden sich. Ob sonst wirklich alles beim Alten geblieben ist, zeigt unser Test.

Details

Ein 15 Millimeter dicker Korpus aus elflagigem Birkensperrholz mit den Außenmaßen von etwa 47 x 30 x 30 Zentimetern bringt schon alleine einiges an Gewicht auf die Waage. Wenn dazu auch noch weich gerundete, massive Ahorn-Ecken, eine fünf Millimeter starke, fünflagige Rückwand, eine drei Millimeter starke Spielfläche aus vier Lagen und ein umschaltbarer Snare-Mechanismus dazu kommen, ist man ganz schnell bei gut fünf Kilo Gesamtgewicht angelangt. Diese massive Bauweise vermittelt aber auch gleich Stabilität und Qualität, wobei sich letztere besonders durch die einwandfreie Verarbeitung des Cajóns manifestiert. Soweit unterscheidet sich die Thomann Edition nicht von den regulären CaSela Pro Modellen, von denen bonedo kürzlich eins für Euch getestet hat. 

Im Gegensatz zu den Standard-Modellen, bei denen man die Auswahl zwischen verschiedenen Holz- und Designfurnieren oder ganz individuell gestalteten Schlagflächen hat, ist man bei der Thomann Edition auf ein vorgegebenes Design festgelegt. So ziert diese Kiste ein schwarz lasiertes Edelholz-Furnier mit - farblich an Thomanns Logo angepassten - türkisblauen und weißen Streifen, sowie der Schriftzug „Thomann Edition“ unter dem Sela-Logo am unteren Rand. Auch der Umschaltknopf für die Snares ist bei diesem Modell türkisblau statt rot.

Das Umschalten funktioniert einfach per Druck nach hinten. Ein Magnet sorgt dafür, dass der Mechanismus im Inneren sicher in beiden Positionen hält. Etwas gewöhnungsbedürftig sind sowohl die glatte Sitzfläche, die beim Spielen in gekippter Position etwas rutschig werden kann, als auch der Versatz zwischen der angeschraubten Schlagfläche und dem Korpus. 

Pluspunkte konnte Sela bereits in früheren Test mit dem Snare-System sammeln. Die mit einem Snare-Teppich versehene Traverse drückt am unteren Ende gegen die Schlagfläche und kann mit einem Schaumstoffkeil gedämpft werden. Den Anpressdruck des gesamten Mechanismus kann man zudem noch über eine Flügelschraube regulieren.

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