2012_Jahresrueckblick Workshop_Folge
Workshop
2
25.10.2011

STROPHEN

In den Strophen kommt der Gesang hinzu, während das Gitarren-Lick unverändert weiter läuft. Allerdings fügen wir nun noch einen kleinen Trance-Synth hinzu, der ebenfalls das gleiche Muster spielt und sich lautstärkemäßig noch sehr zurückhält. Ich habe dafür mal wieder den reFX Vanguard genommen.

Außerdem setzt am Beginn der Strophe auch der Beat ein. „Titanium“ kommt mit überraschend wenigen Drumsounds aus. Wir brauchen lediglich zwei verschiedene Bassdrums, eine Snare und eine kleine, geschlossene Hi-Hat.

Den Anfang macht eine verhältnismäßig natürlich klingende Kickdrum. Diese soll noch nicht die volle Energie vorwegnehmen. Deshalb wird sie per EQ etwas dünner gemacht. Das Sample, das ich verwendet habe, enthält praktischerweise schon eine Hi-Hat, die im oberen Bereich des Spektrums für einen klar definierten Attack sorgt.

In der zweiten Strophenhälfte kommt die Haupt-Kickdrum hinzu. Diese besteht fast nur aus Bässen und lässt untenrum keinen Zweifel daran, wer hier der Boss ist.

Dazu bauen wir noch eine kleine, synthetische Hi-Hat ein, die den Groove umspielt. Mehr Drums gibt’s in der Strophe diesmal nicht. Die Gitarren übernehmen mit ihrem Achtel-Pattern die Funktion einer durchgehenden Hi-Hat gleich mit, so dass wir uns diese sparen können. Auch auf eine Snare wird bei „Titanium“ an diesem Punkt noch verzichtet.

Ein Bass darf aber natürlich nicht fehlen. Wie auch die Gitarren erinnert dieser bei „Titanium“ etwas Dance-untypisch an einen wahrhaftigen E-Bass. Das ist ein Fall für Trilian. Mit dem „Retro-60s“-Preset und einem fast rockigen Achtelpattern liegen wir richtig.

Und zum Schluss brauchen wir noch einen Flächensound, der sich ein bisschen an die Gitarrenfigur anlehnt und für ein harmonisches Fundament und etwas Gemütlichkeit sorgt.

Nun können wir die Strophe schon mal zusammensetzen und vorhören:

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