Test
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02.01.2018

Pioneer DJ HDJ-X5 und HDJ-X7 Test

DJ-Kopfhörer

Die Firma Pioneer DJ ist vor allem für ihre herausragenden CD-Player und Mischpulte bekannt, mit denen sie einen Standard im weltweiten DJ-Zirkus gesetzt hat. Im Bereich DJ-Kopfhörer hat es bis jetzt noch nicht zum Durchbruch gereicht,  Marken wie Sennheiser und AIAIAI erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit dem HDJ-X10, HDJ-X5 und HDJ-X7 greift Pioneer nun die etablierten Marken an. Ein guter DJ-Kopfhörer muss vor allem Umgebungsgeräusche abschirmen, robust verarbeitet sein und für eine differenzierte Basswiedergabe sorgen. Wir haben uns das Einsteigermodell für 99 Euro und die 199-Euro-Mittelklasse in diesem Testbericht genauer angeschaut und sind auch der Frage nachgegangen, wo die spezifischen Unterschiede zwischen den Produkten liegen.

Details

Lieferumfang

Um den Kopfhörer zu schützen, aber auch zu transportieren, findet ihr im Lieferumfang je einen praktischen schwarzen Transportbeutel. Dem HDJ-X7 liegt außerdem ein 1,2 Meter langes Spiralkabel und 1,6 Meter gerades Kabel bei. Der preisgünstige HDJ-X5 wird mit einem 1,2 Meter langen Spiralkabel ausgeliefert. Des Weiteren habt ihr die Möglichkeit, den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss der jeweiligen Kabel durch einen anschraubbaren und vergoldeten 6,3-Millimeter-Adapter zu erweitern. Alle Modelle der Serie haben eine zweijährige Garantiezeit und können in Silber oder Schwarz erworben werden.

Verarbeitung und Konstruktion

Ein wichtiges Merkmal für einen brauchbaren DJ-Kopfhörer ist eine robuste Verarbeitung, daher muss er vor allem Reisestrapazen und dem ständigen Auf- und Absetzen standhalten. Aus diesem Grund hat Pioneer DJ darauf Wert gelegt, dass durch haltbare Materialen eine stabile Bauweise erzielt wird. So musste sich die gesamte Serie dem Standard-Schocktest des US-Militärs (kurz MIL-STD-810G) ausliefern. Der bestandene Stresstest unterstreicht die hervorragende Verarbeitung der gesamten Modellreihe.

Die Serie kommt außerdem mit einem soliden, modernen und vor allem einheitlichen Design daher. Oberflächlich betrachtet sind erstmal nur geringfügige Unterschiede zu erkennen. Bei näherer Inspektion wird aber deutlich, dass diese im Detail der Materialauswahl und in der technischen Ausführung liegen. So sind die Ohrpolster und der Kopfbügel mit einem weichen, aber dennoch strapazierfähigen Kunstleder bezogen, das sich jedoch geringfügig in der Ausführungsqualität unterscheidet. Der Bügel ist bei beiden Modellen verstellbar, doch auch hier gibt es Unterschiede: So ist das Metallband des X7 etwas schlanker und zusätzlich mit ins Metall eingeprägten Maßangaben versehen.

Beide Modelle weisen ein mattes Oberflächenfinish auf, die Bauteile des HDJ-X5 sind aus einem hochwertigen Kunststoff gefertigt, die des HDJ-X7 großenteils aus widerstandsfähigen Leichtmetallen. Das Mittelklassemodell ist an den Gelenkstellen mit Sechskant-Inbusschrauben fixiert, dagegen ist das Einsteigermodell mit herkömmlichen Schrauben verzahnt, was für die Stabilität aber keinen Nachteil bedeutet.

Die Ohrpolster und Kabel lassen sich nutzerfreundlich austauschen. Der 3,5-Millimeter-Stereo-Ministecker wird einseitig am Kopfhörer angesteckt und durch eine Verdrehung um 45 Grad davor geschützt, während des Gebrauchs versehentlich getrennt zu werden. Wie auch das Spitzenmodell, so lassen sich die beiden Testkandidaten nach dem gleichen Prinzip gekonnt für den Transport kompakt zusammenfalten.

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