Hersteller_Pearl
Test
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26.11.2010

Details

Auch wenn Dennis gerne hinter einem gelben Kit werkelt, ist seine Signature-Snare weiß. Dabei handelt es sich nicht um ein schnödes Weiß wie bei früheren Billig-Drumkits, die schwarz, rot oder eben weiß erhältlich waren. “Opalweiß” nennt Pearl die Lackierung, der leichte Glitzereffekt wurde folgerichtig und markentreu “pearlescent” genannt.

Der Kessel besitzt mit 14 Zoll den Standard-Durchmesser und ist mit 6,5” recht tief. Allerdings besteht er aus nur vier Lagen Ahornholz. An den Kesselrändern sind innen so genannte “Reinforcement Rings” angebracht. Diese ebenfalls vierlagigen Ahornreifen werden nicht nur klangliche, sondern auch statische Aufgaben erfüllen, denn ohne diese Verstärkung gäbe es sicherlich auf Dauer ein Problem mit der Rundheit des Kessels. Pro Fellseite ziehen zehn gummiunterlegte LC-100-Einzelböcken im schnieken Art Déco Design an den mit Plastikringen unterlegten Stimmschrauben. Mit schweren Druckguss-Reifen werden die Evans-Felle gegen die auf der äußersten Lage sitzende 45°-Gratung gedrückt. Wie der Rest der Hardware ist auch die Abhebung verchromt und fügt sich dementsprechend harmonisch in das Gesamtbild ein.

Die “Multi-Trace” erlaubt beidseitiges Throw-Off und Einstellen der Teppichspannung. Wohl um dem Absäbeln der orangefarbenen Strainer-Cords am Bed entgegenzuwirken, ist deren Aufnahme angewinkelt. Die 24 feinen Spiralen des Teppichs sorgen für das feine Rascheln, das die Snare zur Snare werden lässt. Doch erst die Signatur lässt sie hingegen zur Signature-Snare werden: Ein dickes, geschraubtes Metallschild, auf welchem unter anderem Dennis’ Unterschrift prangt, macht das Instrument komplett.

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