Bass Hersteller_Orange
Test
7
03.01.2019

Fazit
(3.5 / 5)

Der Orange O-Bass MKII im coolen Retro-Look macht richtig Spaß und klingt absolut klasse! Mit seinem fetten Preci-Sound kann er in zahlreichen Musikrichtungen eingesetzt werden. Und das Beste ist, dass er mit einem Preis von unter 400,- Euro auch für junge Einsteiger oder Bassisten mit schmalerem Budget absolut erschwinglich ist. Orange zeigt sich sogar beim Zubehör spendabel und liefert den O-Bass mitsamt Gigbag und mit einem zweiten Pickguard mit anderer Farbe aus - da kann man wahrlich nicht meckern! Wer sich für den O-Bass entscheidet, muss allerdings Kompromisse in Sachen Ergonomie in Kauf nehmen, denn das Modell ist recht kopflastig und besitzt auch keinerlei Korpus-Shapings. Längere Gigs würde ich persönlich mit dem Viersaiter von Orange deshalb nur ungern absolvieren. Wer damit leben kann, bekommt mit dem Orange O-Bass allerdings eine ordentlich verarbeitete und wirklich ernstzunehmende Preci-Alternative mit Auffallgarantie und hohem Spaßfaktor zu einem sehr fairen Preis.

  • PRO
  • gelungenes, eigenständiges Design
  • tadellose Verarbeitung
  • wuchtiger, transparenter Precision-Sound
  • Gigbag und zweites Pickguard im Lieferumfang
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • CONTRA
  • starke Kopflastigkeit
  • keine Shapings am Korpus
  • Sattel des Testbasses benötigt Nacharbeitung
  • Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Orange
  • Modell: O-Bass
  • Herstellungsland: China
  • Mensur: 34 Zoll
  • Korpus: Okoumé, Hochglanzlackierung Teardrop Sunburst
  • Hals: Ahorn, vierfach geschraubt, schwarz lackiert, Ebenholzgriffbrett, Binding, runde Dot Inlays, weiß lackierte Kopfplatte, 20 Medium-Jumbo-Bünde
  • Hardware: Winkelbrücke 2D, offene Vintage-Mechaniken
  • Tonabnehmer: 1 x Splitcoil passiv
  • Regler: Volume, passive Tonblende
  • Zubehör: Gigbag, Einstellwerkzeug, zweites Pickguard in Tortoise
  • Gewicht: 3,6 kg
  • Preis: 389,- (Ladenpreis im Januar 2019)
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