Test
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28.08.2017

Numark DJIO2 Test

Audiointerface

Klein und leicht, aber auch stark?

Als digital auflegender DJ braucht man eigentlich nicht viel. Unter Umständen reicht ein Laptop, die richtige Software und ein vernünftiges Audiointerface, um die Party zu rocken. Wer ein bisschen mehr möchte, hat vielleicht noch einen netten Controller am Start, aber im Prinzip reicht das fast schon aus. Die Firma Numark bietet mit dem DJIO2 ein Interface an, das den Ansprüchen der digitalen Plattendreher genügen soll. Klein und leicht genug für die Gigbag ist es schon mal, den Rest klären wir im Test.

Details

Gerade mal 15 Zentimeter breit und etwas über 2 Zentimeter hoch ist der kleine weiße Wandler. Schick sieht er aus und auch die Verarbeitung wirkt nicht billig. Mit knapp 100 Gramm ist er leichter als mein Smartphone und dank der Gummierung auf der Unterseite steht er doch fest auf dem Tisch.

Auf der Vorderseite sind mittig zwei 6,3-Millimeter-Klinkenbuchsen angebracht, die ebenfalls keinen wackligen Eindruck machen. Beide werden an den Außenseiten von jeweils einem Poti flankiert, das griffig und beim Drehen nicht zu leichtgängig ist. Der linke Teil ist dem Mikrofoneingang und seinem Gain gewidmet, der rechte dem Kopfhörerausgang und dessen Lautstärke.

Auf der Rückseite befinden sich der Stereo-Cinch-Ausgang und der Stecker für das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel zur Verbindung mit dem Computer. Benutzt man einen Mac, funktioniert das Interface ohne Treiber, für Windows hingegen steht auf der Numark US-Page ein 20 MB großes Installationspaket zum Download bereit. Auf einem älteren Windows 7 PC ging es auch ohne. Laut Hersteller funktioniert das DJIO2 auch mit iOS-Geräten, insofern diese über ein Camera Connection Kit verbunden werden und wenn die Apps das Einstellen von Soundkarten und das Zuweisen von Ausgängen erlauben.

An den Seiten sind Kunststoffstreifen eingelassen, die im Betrieb blau leuchten. Gibt es sonst noch was hardwareseitig zu berichten? Nein, mehr ist nicht dran. Keine weiteren Eingänge, kein AD-Wandler, kompromisslose Reduktion.

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