Gitarre Hersteller_MXR
Test
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05.01.2019

Praxis

Ich verbinde das MXR EVH 5150 Choruspedal mit dem Eingang meines Marshall JVM 410 und nehme die angeschlossene 2x12" Box, die mit Vintage 30 Speakern bestückt ist, mit einem SM57 ab. Ich verwende vorerst ausschließlich den Mono-Ausgang, da die wenigsten Gitarristen mit einem Stereo-Setup spielen.

Ich beginne mit dem cleanen Kanal des Amps und spiele diesen zunächst ohne Pedal an. Im zweiten Durchgang aktiviere ich den Chorus, bei dem sämtliche Regler in der 12-Uhr-Position stehen. Bei der verwendeten Gitarre handelt es sich um eine Tom Anderson Drop Top Fit mit HSS-Bestückung.

Der Chorus liefert einen satten und deutlich vernehmbaren Effekt, der trotz des Mono-Ausgangs eindrucksvoll in die Breite geht.

Im nächsten Beispiel drehe ich den Intensity-Regler von der Minimal- über die Mittel- hin zur Maximalstellung.

Wie erwartet verändert sich der Klang bei höheren Reglerstellungen drastisch und beginnt deutlich hörbar zu leiern. Zum Glück lässt sich aber dank des weiten Regelwegs leicht die passende Einstellung finden.

Den Vorgang aus dem Beispiel zuvor wiederhole ich, nur diesmal mit dem Tone-Regler.

Der Tone-Regler addiert dem Klang bei höheren Einstellungen ein offeneres Klangbild und frischt so den Klang deutlich auf, sehr gut!

Ich schalte nun in den Crunch-Kanal des Amps und auch den spiele ich erst ohne, dann mit aktiviertem Chorus. Wieder stehen alle Regler auf 12 Uhr.

Auch im Crunch-Kanal des Amps liefert der Chorus überzeugende Resultate. Der Klang wird breiter und für meinen Geschmack weicher, gewinnt aber an Fülle. Freunde des 80er Rock dürften hier auf ihre Kosten kommen.

Wie sich der Intensity-Regler im Crunch-Kanal macht, kann man im folgenden Beispiel hören. Dazu drehe ich ihn wie immer erst in die Minimal-, dann in die Mittel- und abschliessend in die Maximalposition.

Ich würde den Regler eher im unteren Drittel justieren, wer es aber experimentell mag, wird sicherlich in den höheren Reglerstellungen experimentieren. Der Chorus drückt dem Klang seinen Stempel deutlich auf.

Es folgt ein Beispiel, in dem ich herausfinden möchte, wie sich der Tone-Regler klanglich bemerkbar macht. Auch dieser wird in die drei bekannten Stellungen pro Durchgang gebracht.

Der Tone-Regler hingegen frischt auch hier den Klang deutlich vernehmbar auf und liefert überzeugende Resultate.

Wie das Pedal im Stereobetrieb klingt, zeigen die letzten beiden Beispiele. Zunächst habe ich den cleanen, dann den Zerrkanal verwendet. Im ersten Durchgang ist das Pedal jeweils aus, im zweiten aktiviere ich es.

Natürlich erweitert sich der Klangeindruck, da der Sound schlicht verbreitert wird und das Pedal liefert auch hier überzeugende Sounds.

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