Software
Test
10
11.06.2019

Fazit
(4 / 5)

Neutron 3 eignet sich als virtueller Mixing Assistant zur Erstellung von Rough Mixes, welche eine gute Basis zum eigenen Mixing darstellen. Der Algorithmus arbeitet verglichen mit den Vorgängerversionen wesentlich zuverlässiger und ist heute in der Lage, viele Instrumente zu unterscheiden. iZotopes Mixing-Helferlein ist daher ein idealer Assistent für Musiker, die Schwierigkeiten beim Mixen ihrer Songs haben. Die Performance wurde verbessert, wodurch Neutron weniger rechenintensiv geworden ist und auch auf betagteren Rechnern flüssiger läuft. Fortgeschrittene und Profis, die mit ihrem Workflow bereits an die Bordmittel der DAW gewöhnt sind, können getrost auf Balance und den Visual Mixer verzichten. Die Kernfunktionen, wie Track Enhance, Masking-Meter sowie der neue Sculptor, können allerdings jedem Producer ein schnelleres Arbeiten ermöglichen, da Neutron in Sekunden brauchbare Presets der hochwertigen Module à la Multiband-Kompressor, Dynamic EQ, Exciter und Co. baut, die sich daraufhin nach Belieben ändern lassen.

  • Pro
  • erkennt Instrumente präzise
  • erstellt automatisch Effekt-Settings und Balance der Pegel
  • einfache Bedienung
  • Settings liefern gute Startpunkte zum eigenen Mixing
  • Contra
  • Balance und Visual Mixer richten sich an Einsteiger
  • Sculptor-Parameter sind mit Vorsicht zu genießen
  • Features
  • Channelstrip-Plugin
Mix Assistant: Beinhaltet Track Enhance (ehemalig Track Assistant) und Balance
  • Tonal Balance Control Plug-in ermöglicht Zugriff auf alle Neutron-3- und Ozone-8-Instanzen
  • Visual Mixer: ermöglicht Mixen in grafischer Darstellung des Klangbildes
  • Track Enhance analysiert die Spuren und erstellt individuelle Effekt-Presets
  • Analyse des Track Enhance in Style und Intensität einstellbar
  • Sculptor bearbeitet ausgewählte Frequenzbereiche mittels Spectral-Shaping
  • enthält 8 Effekt-Module: dynamischer 12-Band-EQ mit Soft-Saturation, 2 Multiband-Kompressoren, Gate, Exciter, Transient-Shaper, und True-Peak-Limiter
  • Effekte auch als Einzelplugins enthalten
  • Masking-Meter zur Darstellung von Überdeckungseffekten zwischen Spuren
  • skalierbare Benutzeroberfläche
  • Surround-Unterstützung bis 7.1
  • Systemvoraussetzungen: ab Win7 (64-Bit), ab Mac OSX 10.11, VST2/VST3/AU/AAXnative-fähige DAW (nur 64-Bit), Internetverbindung
  • Preis
  • Neutron 3 Elements: 99,- Euro (Straßenpreis am 06.06.2019)
  • Neutron 3 Standard: 199,- Euro (Straßenpreis am 06.06.2019)
  • Neutron 3 Advanced: 299,- Euro (Straßenpreis am 06.06.2019)
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