Gitarre Hersteller_HarleyBenton
Test
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29.07.2015

Harley Benton Custom Line UM-5 Ultra Metal Test

Metal Distortion

Harley Benton goes Metal

Auch das Harley Benton Custom Line UM-5 Ultra Metal Distortion gehört zur Produktpalette der Thomann-Marke, die inzwischen so gut wie alles umfasst, was der Musiker braucht, um seiner Kunst Gehör zu verschaffen. Und die Auswahl reicht von klassischen Streichinstrumenten über Gitarren und Verstärker bis zum Plektrum. Die Pedal-Abteilung von Harley Benton bietet eine beeindruckende Anzahl an Effektgeräten aller Couleur, und das in verschiedenen Formaten, vom Micro-Pedal bis zum Klangverbieger in Boutique-Verpackung.

Auch unser heutiger Testkandidat ist ein Vertreter im Boutique-Style und gehört in die gemeine Metal-Ecke. Wie böse der Custom Line UM-5 Ultra Metal von Harley Benton wirklich ist, sagt euch unser Test.

Details

Aufbau und Konzept

Das dunkelblaue Pedal befindet sich optisch in einer Zwischenwelt aus Vintage und High-Tech, denn im Gegensatz zu den meisten Verzerrerpedalen, die mit maximal drei Reglern auskommen, finden sich hier gleich sechs davon. Der Grund ist die ausgefuchste Klangreglung, die neben einem Treble- und einem Bassregler noch zwei Potis für die Anwahl und die Intensität unterschiedlicher Mittenfrequenzen besitzt.

Mit dem sogenannten"Mid Freq"-Regler wird die gewünschte Frequenz angewählt und dann mit dem "Mid"-Poti angehoben bzw. abgeschwächt. Die aufwendige Klangregelung sitzt hinter der Zerrstufe, obwohl ich mir einen zusätzlichen Mittenregler vor der Zerrstufe als eine sinnvolle Ergänzung auch vorstellen könnte. Neben der Klangregelung besitzt das Gerät noch die beiden obligatorischen Gain- und Volume-Regler, die bei keinem Verzerrer fehlen dürfen, sowie den On/Off-Fußschalter. Alle Potis des Gerätes sind mit weißen Chickenhead-Potiknöpfen bestückt, was dem Gerät zumindest optisch einen sehr wertigen Touch verleiht.

Trotz der Masse an Bedienelementen ist das Handling selbsterklärend und logisch aufgebaut. Ein- und Ausgang sowie der Anschluss für ein Netzteil finden sich auf der Stirnseite des Gehäuses. Nach dem Abschrauben der Bodenplatte offenbart sich tadellose Verarbeitung und Platz für einen 9-Volt-Block. Gleichzeitig wird schnell klar, warum das Gehäuse nicht kleiner ausfallen durfte. Um die aufwändige Schaltung realisieren zu können, brauchen die Platinen , die nur eine kleine Ecke für die Batterie freilassen, viel Platz.

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