Workshop_Folge
Workshop
1
01.01.2014

WIE KLINGEN DIE EFFEKTE?

Hörbeispiel 1 (Delay 1) ist ein typisches Slapback-Echo mit einer Verzögerungszeit von 110 ms: der legendäre Rockabilly Sound in Verbindung mit einer Gretsch Gitarre und einem leicht angezerrten Amp. Natürlich wurde als Delay Mode die Bandecho-Simulation „Analog“ gewählt. Das Pedal wurde einfach vor den Amp geschaltet. Danach wird der Effekt etwas lauter eingestellt und der Wert für die Echowiederholungen erhöht (Delay 2). Der Delay-Effekt wird dabei schon als „Zusatzgroove“ benutzt. Das Pedal befindet sich jetzt im Einschleifweg des Verstärkers. Für Hörbeispiel 3 (Delay 3) ist der Effektanteil wieder etwas schwächer, das Delay soll dem Leadsound etwas mehr Tiefe und künstliches Sustain geben.

Bei Hörbeispiel 4 (Delay 4) entspricht die Lautstärke des Echos der des Originalsignals. Jetzt kann mit dem Echo gespielt werden. Die Verzögerungszeit ist auf punktierte Achtel (3/16 Delay) eingestellt und das Tempo dem Spieltempo entsprechend eingetippt.

Die gleiche Einstellung wie vorher hat auch das Delay-Hörbeispiel 5 (Delay 5), allerdings ist der Pegel des Effektsignals etwas zurückgenommen und das Tempo selbstverständlich dem neuen Spieltempo angepasst. Ein Akkordgroove kann dadurch auch ganz anders klingen.

Ihr hört im ersten der beiden Hörbeispiele einen Reverb-Sound im Modus Hall (Konzertsaal) mit langer Nachhallzeit und hohem Effektanteil. Die Höhen wurden nicht abgesenkt, das Pedal befindet sich im Einschleifweg des Verstärkers.

Das untere File ist ein Room-Reverb mit hohem Effektanteil. Es klingt, als wäre der Gitarrenamp in einem riesigen gekachelten Raum aufgenommen worden.

WO SIND DIE EFFEKTE ZU HÖREN?

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