Fun Generation PicoBeam 60 COB RGBW Test

Praxis

Betriebsarten und DMX-Steuerung

Nutzen lässt sich der PicoBeam 60 COB RGBW von Fun Generation als Master oder Slave. Möglich ist die Musiksteuerung über das interne Mikrofon und auch im Stand-alone-Betrieb. Bei der DMX-Steuerung stehen 3-Kanal-, 8-Kanal- und 13-Kanal-Modus zur Verfügung. Das Mikrofon für die Musiksteuerung ist auf der Vorderseite platziert. Ebenso kann das Gerät per DMX oder manuell über das Display und die Bedientaster gesteuert werden.

Fotostrecke: 2 Bilder Mikrofon für die Musiksteuerung auf der Frontseite platziert

Bedienung via IR-Remote

Interessant und praktisch ist die Möglichkeit, den Moving Head mit der handlichen IR-Fernbedienung zu steuern. Um die zu aktivieren bzw. mit dem Gerät zu koppeln, wird auf der Fernbedienung zunächst „Standby“ und anschließend „Full On“ gedrückt. Die Infrarot-Diode der Fernbedienung wird auf den Infrarot-Sensor auf der Vorderseite der Base des Fun Generation PicoBeam 60 COB RGBW ausgerichtet, wobei die maximal mögliche Distanz bei etwa 9 Metern liegt.
Mit der Infrarot-Fernbedienung kann bereits auf sämtliche Grundfunktionen des Moving Heads zugegriffen werden, so etwa auf die Farbe, die Dimmer, die Show-Programme und mehr. Über die Zifferntasten werden die Drehung und Neigung des Heads eingestellt und feinjustiert. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte man wissen, dass der Scheinwerfer nur dann auf die Signale der Remote reagiert, sofern er nicht per DMX gesteuert wird.

Automatikprogramme

Insgesamt fünf Showprogramme sind werksseitig integriert. Um diese Automatikprogramme per Fernbedienung aufzurufen, werden einfach die Show-Taste und die entsprechende Zifferntaste 1 – 5 gedrückt. Soll die Automatikshow beendet werden, erfolgt das mit einem Druck auf die Standby-Taste.

Lichtausbeute und Farben

Der Moving Head ist für seine Größenordnung beachtlich hell. Die starke COB-LED bringt es immerhin auf eine Leistung von 60 Watt bei einem CRI-Wert von 70. Dabei handelt es sich um eine 4-in-1-LED mit Farben aus dem RGBW-Spektrum sowie bereits vorgemischten Farbvarianten. Die Farbtemperatur im Weißbereich liegt bei 8.000 Kelvin, also mit einem relativ hohen Blauanteil, was der engen Fokussierung des Lichtstrahls geschuldet ist. Konzentriert hat sich das Modell auf eine stufenlose Mischung aller aus Rot, Grün, Blau und Weiß mischbaren Farben.

Fotostrecke: 5 Bilder Ansprechende Farbmakros im RGBW-Spektrum

Geräuschentwicklung

Gerade angesichts seiner kompakten Maße ist die Geräuschentwicklung des Lüfters beträchtlich, auch sind die Geräusche der Rotationsbewegungen nicht unerheblich. Im musikbeschallten Partykeller oder Wohnzimmer, auch in der Gastronomie mit Hintergrundmusik werden diese Geräusche untergehen und sich verflüchtigen. Für Locations, in denen eher Ruhe gefragt ist, scheint der Lichtkamerad damit weniger geeignet. Entscheidend ist der Einsatzzweck.

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