Test
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06.02.2016

Fazit
(4.5 / 5)

Der Artistic Leveler von Fredenstein hält, was sein Name verspricht: Immer dann, wenn es um das Veredeln von Audiomaterial mit komplexer Struktur geht, ist der Artistic Leveler das perfekte Tool. Ob behutsame Parallelkompression der Schlagzeugsumme oder vorsichtiges Aufpeppen der Akustikgitarre – das Signal wird druckvoller und fetter, ohne dass die filigranen Klanganteile verloren gehen. Die Einstellung des Optokompressors geht leicht von der Hand, da die Bedienelemente sinnvoll angeordnet sind. Der Kompressor arbeitet eher gutmütig, wodurch sich falsche Einstellungen nicht allzu krass auswirken. Der Artistic Leveler verfügt über eine professionelle Ausstattung, klingt dabei eher neutral als färbend und bietet, gemessen an seinen Features, ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

  • Pro
  • druckvoller, detailreicher Sound
  • leicht einzustellen
  • solide Verarbeitung
  • Contra
  • Attacktime nur dreistufig reinstellbar
  • Features und Spezifikationen
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20 kHz
  • Make-Up Gain: +20 dB
  • Klirrfaktor: <0,05%, Keine Kompression
  • Signal-Rausch-Abstand: <-86 dB
  • Eingangsimpedanz: > 5kΩ
  • Maximaler Eingangspegel: +26 dBu
  • Ausgangsimpedanz: 600 Ω
  • Maximaler Ausgangspegel: +26 dBu
  • Clip Indicator: +24 dBu
  • Eingangspegelverstärkung: -10 dB bis +20 dB
  • Sidechain Filter: Eckfrequenz 150 oder 300 Hz (schaltbar)
  • Attacktime: 0,5; 5 oder 25 ms (schaltbar)
  • Releasetime: 70 ms bis 2,5 s
  • Kompressionsrate: 2:1 bis 7,5:1
  • Stromversorgung: ±16V <±75 mA (ca. 2 W)
  • Preis: € 329,– (UVP)
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