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Test
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31.03.2010

Fender Sub-Lime Test

"Giftgrün"

Ein Bodentreter von Fender extra für Bass, echt? Das war meine erste ungläubige Reaktion auf den neuesten Spross der „Fender Classics“ Effekt-Linie, das Sub-Lime Bass-Fuzz. Mittlerweile gibt es ja auch für uns Freunde der tiefen Töne eine ganze Menge dieser kleinen bunten Kisten - von Chorus über Phaser bis Oktaver, alles, was das Herz begehrt. Einen Fuzz oder Verzerrer zu finden, der dem Bass nicht den Druck und die Definition wegnimmt, aber trotzdem schön schmutzig klingt, ist allerdings gar nicht so einfach. Da blieb in der Vergangenheit oft keine andere Lösung, als sich durch die komplette Angebotspalette von Verzerrern für Gitarristen durchzuarbeiten, um ein Gerät zu finden, das mit den Bassfrequenzen halbwegs klarkam.


Hier schafft Fender mit dem Bass-Fuzz aus der „Classic“-Serie Abhilfe. Mit dieser Effekt-Linie lässt die Instrumenten-Schmiede die legendären Pedale der 70er Jahre wieder aufleben und so kommt auch das Sub-Lime Bass-Fuzz in einer ultracoolen Vintage-Optik, sehr groß und sehr grün. Die Innereien sind allerdings neu und wurden speziell für den Bass konzipiert, wie zum Beispiel der X-Over Regler, mit dem sich die Trennfrequenz für den Wirkungsbereich des Effekts bestimmen lässt. Der Tiefbassbereich kann also vom Fuzz-Effekt ausgenommen werden und bleibt somit transparent. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob das grüne Monster tatsächlich genauso giftig klingt, wie es aussieht.

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