Gitarre
Test
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16.05.2018

Praxis

Für die Soundfiles kommt eine Marshall JTM45 mit 2x12" Celestion V30 zum Einsatz. Die Gitarren sind eine Fender Stratocaster und eine Gibson SG.

Zu Beginn möchte ich mich von der Signaltreue und Wirkungsweise des Buffers überzeugen. Dazu hört ihr das Signal zuerst ohne Pedal direkt in den Amp und dann mit Pedal und allen Reglern auf Mittelstellung. Der Buffer arbeitet weitestgehend klangneutral, wenn man die Nuancen der Spielweise ausblenden kann, allerdings wirkt das Signal jedoch einen Hauch höhenreicher und transparenter.

Level Hi Freq Load
12:00 12:00 Off

Betrachten wir nun den Hi-Freq-Regler, zunächst mit einer Strat im Stegtonabnehmer-Setting und anschließend mit der SG in Stegposition. Im Amp erhöhe ich die Zerre, um das "Marshallklirren" in Kombination mit den Pickups deutlicher zu machen.

Zuerst hört ihr die 12-Uhr-Stellung, dann 9 Uhr und zum Abschluss erhöhe ich die hohen Frequenzen auf die 15-Uhr-Marke. Der EQ erlaubt sehr sinnvolle Einstellungen, denn dem Singlecoil kann deutlich die Schärfe entzogen werden und der Humbucker gewinnt klare Präsenzen. Vor allem das Abschwächen von unangenehmen Höhen in der Strat empfinde ich als sehr vorteilhaft.

Level Hi Freq Load
12:00 12:00 - 9:00 - 15:00 Off

Nun geht's an den Regelweg des Level Potis, der mit + und - 12 dB Pegel-Range angegeben ist. Das bedeutet, er kann Hi-Gain-Pickups abmildern oder aber schwachen Singlecoils eine gehörige Portion Dampf entlocken.

Level Hi Freq Load
12:00 - 9:00 - 15:00 10:00 Off
Level Hi Freq Load
12:00 - 9:00 - 15:00 12:00 Off

Kommen wir nun zur Load-Funktion. Das Manual beschreibt die Wirkungsweise als sehr subtil, abhängig von Tonabnehmer und Setting. Ich muss gestehen, dass ich trotz des Einsatzes von diversen Amps, Settings und Gitarren keinen wahrnehmbaren Unterschied hören konnte, doch überzeugt euch selbst:

Level Hi Freq Load
12:00 12:00 Off

Level Hi Freq Load
12:00 12:00 On
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