Software
Test
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03.06.2010

EastWest Quantum Leap Symphonic Choirs Test

Filmreifer Chorgesang in der PLAY Edition (PLAY 2)

Dass Computer eines Tages sprechen können, ist eines der großen und immer wieder gerne gesehenen Klischees des Science-Fiction Kinos. Auch im musikalisch mächtigen Meisterwerk „2001: Odyssee Im Weltraum“ wendet sich der Bordcomputer mit seinem roten Kamera-Auge an die Crew des Raumschiffs, wünscht mit sanfter Stimme einen guten Morgen, oder fragt besorgt nach dem Stand der Mission. Das Jahr 2001 ist inzwischen längst kein Science-Fiction mehr. Wir befinden uns bereits im Jahr 2010, in dem die Fortsetzung des Films spielt - wirklich selbständig sprechen, können Computer bis heute nicht!

 

Seit 2005 die erste Version der East West/Quantum Leap Symphonic Choirs (EWQLSC) veröffentlicht wurde, können sie aber zumindest eines: Singen – und zwar in voll besetztem Sinfonie-Chor! Dabei dürfen wir aber wohl dankbar sein, dass dies nicht selbstständig passiert. Man stelle sich nur vor der Studiorechner würde in den Kaffeepausen unaufgefordert anfangen, aus voller Prozessorbrust Arien zu schmettern und in kräftigem Sopran das Regiefenster zum Beben zu bringen. Keine Sorge: Von alleine passiert da gar nichts. Dazu ist schon einige Vorarbeit nötig. Vor allem, wenn ein getippter Text sozusagen vom Bildschirm weg gesungen werden soll.

 

Wie viel Programming nötig ist, um ein möglichst realistisches Ergebnis zu erreichen, wo die Grenzen dieses Ergebnisses liegen und ob die Symphonic Choirs in den fünf Jahren nach ihrer Markteinführung bei der rasanten technischen Entwicklung vielleicht sogar einen Genrewechsel von Science-Fiction zu Mantel-und-Degen vollzogen haben könnten, erfahrt ihr in diesem bonedo Test.

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