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Test
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02.07.2018

Earth Quaker Devices Hummingbird V4 Test

Tremolo-Effektpedal

Vintage-Tremolo mit Zugabe

Das Earth Quaker Devices Hummingbird V4 Tremolo-Effektpedal orientiert sich klanglich an den Tremoloeffekten der in den 50er Jahren produzierten Amps von Vox und Valco. Wie von der äußerst umtriebigen Effektschmiede aus den USA gewohnt, ist dies aber längst noch nicht alles. So stehen beispielsweise drei unterschiedliche Oszillatorgeschwindigkeiten zur Verfügung, mit denen dem Pedal auch speziellere Sounds entlockt werden können.

Beobachtet man die mittlerweile beachtliche Palette an Effektpedalen der erst 2004 gegründeten Firma, dann fällt auf, dass die Pedale des Öfteren durchaus etwas Spezielles und Eigenes mitbringen. Was das Hummingbird klanglich aufs Parkett zaubern kann, wollen wir uns nun näher anschauen.

Details

Design/Zubehör

Auch dieses Earth-Quaker-Devices-Pedal wird im Karton zusätzlich in einen Stoffbeutel gebettet. Im Lieferumfang befindet sich neben Werbematerialien außerdem eine kurze Bedienungsanleitung. Bei der ersten näheren Betrachtung gibt sich das in Grün-Metallic gehaltene Pedal absolut sauber und tadellos verarbeitet. Für eine bessere Bodenhaftung vermisse ich allerdings die obligatorischen aufklebbaren Gummifüßchen.

Anschlüsse und Stromversorgung

Das Hummingbird lässt sich ausschließlich mit einem 9V-Netzteil betreiben, ist aber mit der vom Hersteller angegebenen Stromaufnahme von ungefähr 10 mA nicht besonders leistungshungrig. Sowohl Netzteilanschluss wie Ein- und Ausgang sind an der Stirnseite untergebracht, an der rechten Seite lässt sich zur externen Steuerung der Tremologeschwindigkeit zudem ein Expression-Pedal anschließen.

Bedienelemente und Funktionen

Ein Blick auf die Oberseite offenbart einen True-Bypass-Fußschalter, der länger gedrückt auch eine Momentary-Funktion in petto hat und damit den Effekt nach Lösen des Schalters direkt wieder deaktiviert. Zur Steuerung des Tremolo-Effekts sind drei Potis vorgesehen. Den Effektanteil regelt dabei das Depth-Poti, Effektgeschwindigkeit und Ausgabelautstärke werden über Rate- und Level-Poti konfiguriert. Schließt man das Expression-Pedal an, büßt das Rate-Poti übrigens seine Wirkung ein. Ein kleiner, mit Mode betitelter Kippschalter hält außerdem die schon angesprochenen drei Grundgeschwindigkeiten des Oszillators bereit. Mit dem Level-Poti ist in Sachen Output übrigens ordentlich Luft nach oben vorhanden.

Dreht man das Depth Poti komplett zurück, kann das Pedal laut Herstellerbeschreibung auch als JFET-Clean-Boost eingesetzt werden.

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