Drums
News
4
23.07.2018

Dresdner Drum & Bass Festival 2018

15. September 2018

Zum zwölften Mal nun öffnen drei Dresdner Clubs im Herzen des kulturellen Zentrums der Stadt ihre Tore für ein Event der besonderen Art. Es sind die Schlagzeuger, Perkussionisten und Bassisten - jene Musiker, die all zu oft ein Schattendasein auf den Bühnen dieser Welt fristen - die am 15. September Anlass, Zentrum, Sinn und Zweck einer wahnsinnigen Rhythmus-Rallye sind.

Die Fakten

  • 15. September 2018
  • Dresdner Drum & Bass Festival
  • Venues: Scheune, Groovestation & Katy's Garage
  • Einlass: ab 11 Uhr
  • Beginn: 12 Uhr
  • Konzerte: ab 19 Uhr
  • Festival-Ticket: 30/35 Euro (VVK/TK)
  • Konzert-Ticket: 15/18 Euro
  • Zahlreiche Ermäßigungen

www.dresdner-drum-bass-festival.de

Workshops: Aaron Spears (USA), Horacio "El Negro" Hernandez" (Kuba), Poogie Bell (USA), Jamiroquai Rhythm Section: Paul Turner & Derrick McKenzie (GB), Richard Spaven (GB), Dirty Loops Rhythm Section: Henrik Linder & Aron Mellergard (S), Pete Lockett (GB), Jost Nickel (D), Dirk Erchinger (D), Claudio Spieler (A), Marcel Bach (D), Dirk Brand (D)

Konzerte: Richard Spaven Trio (GB), Poogie Bell Band (USA/ISR/SVK), Triple Trouble (D), The Booty Jive (D), Pete Lockett Solo-Konzert

Extras: Kinderprogramm im Zirkuszelt, Tombola, Ausstellungen, Werkstatt, Wettbewerbe, Probierecken, Klang-Installationen, Aftershow-Party uvm.

Kontakt: Matthias Barthel, mail@dresden-booking.de, Tel.: 0172 - 36 31 5 39

Und schon auf der Pole-Position herrscht mächtiges Gerangel: Aaron Spears, Taktgeber bei Usher, Alicia Keys, Britney Spears, Miley Cyrus und Ariana Grande (kleine Auswahl) kommt exklusiv für das Dresdner Drum & Bass Festival (DDBF) über den großen Teich geflogen. Wie auch Poogie Bell, welcher gleich seine Europäische Tour-Band zusammengetrommelt hat und zum abendlichen Konzert auch Stücke aus seiner Zeit bei Marcus Miller und Erykah Badu zum Besten geben wird. Ebenso einzigartig und exklusiv wird der Workshop von Horacio "El Negro" Hernandez - einem Meister der afro-kubanischen Rhythmen. Gonzalo Rubalcaba, Carlos Santana, Jack Bruce und John Patitucci waren bereits seine Weggefährten.

Der Brite Richard Spaven hat sich auf magische Weise und trotz zahlreicher Major-Produktionen (José James, Cinematic Orchestra, Flying Lotus) seine Insider-Aura bewahrt. Seine ganz eigene Mischung aus Jazz und Clubsound beeinflusst heute schon zahlreiche junge Drummer weltweit. Spaven komponiert, arrangiert und produziert seine Musik selbst. Der Bandgig mit dem Spaven Trio wird definitiv ein Highlight des DDBF 2018. Landsmann Pete Lockett zählt zu den versiertesten Perkussionisten weltweit. Spät fand er zur Leidenschaft Musik, schnell aber den Zugang zu exklusiven Kreisen. Björk, Peter Gabriel, Robert Plant und die Pet Shop Boys sind nur einige, wenige Namen aus seiner musikalischen Vita.

Das jahrelange und bereits sehr erfolgreiche Bestreben der Macher des DDBF, die Arbeitsweise kompletter Rhythmusgruppen zu zeigen (wir erinnern uns an Michael League und Larnell Lewis von Snarky Puppy oder das Fanta-4-Gespann Flo Dauner und Roland Peil), kulminiert in diesem Jahr in einer Mischung aus persönlichen Vorlieben, Exklusivität (schon wieder, sorry :-)) und Musikgeschichte. Ein Traum wird war: die Jamiroquai Rhythm Section - Derrick McKenzie (Drums) und Paul Turner (Bass) - erklären uns, warum ihr Groove so besonders mitreisend ist. Henrik Linder und Aron Mellergardh von The Dirty Loops werden ihren Workshop mit reichlich virtuoser Finger- und Fußakrobatik garnieren, und neben oder während ihrer Konzerte enthüllen The Booty Jive und Triple Trouble das theoretische Fundament ihres Sounds.

Namen wie Jost Nickel, Dirk Erchinger, Claudio Spieler, Dirk Brand, Tom Götze und Marcel Bach hier nur beiläufig zu erwähnen grenzt zwar schon an Unverschämtheit, zeigt aber den Anspruch der Booker, keine Lücken füllen zu wollen, sondern die fünf Bühnen mit Headlinern voll zu packen.

Kinderprogramm (Bolschoi Bambule, Groovetrotters), Ausstellungen, Werkstatt, Tombola, Probierecken und weitere Extras zählen bereits zum Standard auf dem DDBF. Daran wird auch 2018 nicht gerüttelt.

Einziger Wermutstropfen ist die Aussicht, vielleicht so schnell kein weiteres Festival der Art in Dresden erleben zu können. Geplante Umbauarbeiten an der Hauptspielstätte, dem Club Scheune und private Pläne der Festivalmacher setzen ein großes Fragezeichen hinter die Zukunft des Festivals.

Verwandte Artikel

User Kommentare