dreadbox Keyboards
Test
3
06.08.2019

Fazit
(4 / 5)

Der Dreadbox Nyx V2 ist ein einzigartiges Instrument, und hebt sich, wie schon die Vorgängerversion, von den vielen anderen aktuellen analogen Synthesizern mit subtraktiver Tonerzeugung, durch seine andere Zielrichtung und einen eigenständigen Klang ab.

Die zweite Auflage des Nyx gestaltet sich größer und übersichtlicher, und bietet durch ein sehr erweitertes Patchfeld vielseitigere Möglichkeiten. Auch die Hüllkurven sind schneller geworden und können jetzt richtig zappen.

Der neue Hall-Algorithmus findet dagegen vielleicht nicht ganz so viel Begeisterung und die Bedienung der Slider ist nicht immer das Gelbe vom Ei. Ein paar Kleinigkeiten sollten vielleicht noch ausgebügelt werden, aber unter dem Strich ist der Nyx V2 eine Kaufempfehlung für jeden, der mal über den Tellerrand herausschauen will. Und für Liebhaber der Drones und Effekte von BBC Radiophonic Workshop ohnehin.

  • Pro
  • Synthesizer speziell für Drones und Bass
  • Eigenständiges Konzept
  • Erstaunliche Komplexität auf geringem Platz
  • Komplexität nach kurzer Einarbeitungszeit fassbar
  • Viele Patchpoints mit zusätzlichem weißen Rauschen
  • Preis
  • Contra
  • Spitze Finger beim Einstellen der Fader nötig
  • Leichtes Grundrauschen der Geräts, starkes Grundrauschen des Reverbs
  • Reverb macht keine großen Räume auf
  • Features
  • Analoger halbmodularer Synth mit digitalem Hall
  • Paraphon mit zwei Oszillatoren, zwei Filtern und zwei Modulatoren
  • Reverb mit sechs Parametern
  • Komplexes Routing
  • Patchfeld mit 30 Patchpoints
  • 6,3 Monoklinke- und separater Kopfhörerausgang
  • MIDI In/Thru
  • Abmessungen: 355 x 65 x 180 mm
  • Gewicht: 1,9 kg
  • Preis
  • Dreadbox Nyx V2: Ca. 500 € (Straßenpreis, Stand: 06.08.2019)

Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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