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07.02.2019

Die besten Gitarren-Soli - Cose della vita - Eros Ramazzotti feat. Phil Palmer

Die berühmtesten Gitarren-Solos zum Nachspielen - mit Noten und Tabs

Der Song "Cose della vita" steht in dieser Folge im Mittelpunkt, ein Klassiker des Italo-Rockers Eros Ramazzotti, mit dem er 1993 einen Welthit für sich verzeichnen konnte. Der Erfolg dieses Songs war so groß, dass nur ein paar Jahre später eine Neuveröffentlichung mit Tina Turner, Vinnie Colaiuta sowie Michael Landau an der Gitarre erschien. Auch wenn Michael Landau auf dieser Aufnahme phänomenal spielt, steht die Gitarrenarbeit der Ursprungsversion dem in nichts nach, und die stammt von dem britischen Gitarristen Phil Palmer.

Palmer ist kein unbeschriebenes Blatt in der Studioszene, er arbeitete bereits mit den Dire Straits, Tina Turner, Eric Clapton oder auch Wishbone Ash zusammen und war sowohl live als Sideman als auch für Studioproduktionen ein gefragter Mann.

Phil Palmer verwendet verschiedenes Equipment, wird jedoch häufig mit Fender Stratocaster Modellen gesehen, dazu Amps von Mesa Boogie, Fender oder neuerdings seinem PPX Signature Amp von der Firma Dreammaker.

Laut eigenen Angaben setzte Phil für den vorgestellten Song seine rote 80er Jahre Eric Clapton Strat ein, die übrigens ein Geschenk von Eric war, und spielte über einen Mesa Boogie Rectifier, vor den er einen Kompressor schaltete.

Im gesamten Stück finden sich einige Solofills, doch ich konzentriere mich hier auf das Anfangs- und Hauptsolo des Songs. Phil spielt hier sehr geschmackvoll und setzt kleine Motive ein, was dem Solo einen hohen Wiedererkennungswert verleiht und aus diesem Grund von Landau in der Zweitversion sogar ziemlich ähnlich übernommen wurde. Auch Phils Einsatz von Fingervibrato ist sehr interessant, da es einige Bendings in den Soli gibt, die gänzlich ohne "Vibrieren" auskommen.

Hier das erste Solo:

Das Hauptsolo gestaltet sich folgendermaßen:

Um dem Sound nahezukommen, solltet ihr eine Singlecoilgitarre in der Stegposition und einen Amp mit moderater Zerre einsetzen. Auch in den 90er Jahren wurde mit Effekten nicht gespart, als verwendet ruhig ein gehöriges Pfund Delay und Reverb.

Hier ein Vorschlag meinerseits:

Und nun viel Spaß mit Phil Palmer!

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