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02.12.2019

Die besten Bass-Effektpedale 2019

Best Bass Pedals 2019 - neue Effektgeräte für E-Bass aus dem Jahr 2019!

Bass-Effektgeräte für mehr Sounds, Klangfarben und Spielspaß!

2019 neigt sich dem Ende entgegen - da wird es Zeit, Bilanz zu ziehen. Welche Effektgeräte für E-Bass haben 2019 das Licht der Welt erblickt? Klar ist: Das alte Jahr hat wieder viele neue "Spielzeuge" für Bassisten und Bassistinnen hervorgebracht, die - richtig eingesetzt - eine Menge Spielspaß und neue Klangfarben garantieren!

Dieser Artikel hat aber natürlich auch noch einen weiteren Hintergrund, denn das Jahresende bedeutet auch gleichzeitig: Es ist wieder Weihnachten, und natürlich machen sich die kleinen bunten Treter auch hervorragend als hübsch verpackte Päkchen unter dem Christbaum!

Kleine Randnotiz: Im Bereich der Bass-Effektpedale tummeln sich ohne Frage zahlreiche Klassiker. Wir schauen hier allerdings ausschließlich auf Pedale, die im Jahr 2019 auf den Markt gekommen sind. Bei der Auswahl haben wir Wert darauf gelegt, dass die Geräte wirkliche Neuheiten sind und keine Remakes oder Überarbeitungen schon länger erhältlicher Pedale. Darüber hinaus erhebt dieser Artikel natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist lediglich als Spitze des Eisbergs anzusehen!

Hier zeigen wir euch schon einmal alle hier vorgestellten Produkte in einem kurzen Video:

Source Audio Spectrum

Schon mit dem C4 brachte Source Audio ein großartiges Synth-Pedal für Bass auf den Markt, welches ebenfalls einen Platz in dieser Liste verdient hätte. Das Spectrum geht ähnliche Wege, ist aber für meinen Geschmack noch näher an der Praxis des Bassisten, denn es fokussiert sich hauptsächlich auf Envelope-Filter-artige Sounds. Die sechs Presets sowie die Regelmöglichkeiten am Pedal sind schon cool, per Software kann man das Spectrum (wie auch den C4) darüber hinaus aber auch noch nahezu endlos erweitern und den persönlichen Bedürfnissen anpassen. Das Ganze ist mit ca. 250,- Euro nicht ganz günstig aber angesichts der unendlichen Möglichkeiten auf alle Fälle preiswert.

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MXR M282 Dyna Comp Bass Com­pressor

Der Dyna Comp ist schon seit langer Zeit ein Kult-Kompressor - nur eben leider für Gitarristen! Seit einiger Zeit arbeitet MXR in ihrer "Bass Innovations Serie" mit Bass-Shootingstar Michael League zusammen, und diese Kooperation trägt nun zusehends Früchte. Eine davon ist der Dyna Comp Bass, der in schickem Weiß und im Miniformat daherkommt. Für knapp unter 200,- Euro ist der Dyna Comp Bass zu haben.

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Weiterführender Artikel:

Welcher Bass-Kompressor ist der richtige für mich?

Tech 21 Geddy Lee YYZ

Den Geddy Lee Preamp von Tech21 gibt es ja bereits im 19-Zoll-Rackformat. Nun haben die Jungs aus New York nachgelegt und präsentieren das Ganze in einem kompakten Pedal. Zwar wurden die Equalizer-Sektion und die Anschluss-Peripherie im Vergleich zum großen Bruder etwas reduziert, die zwei wichtigsten und nach wie prägenden Elemente blieben aber erhalten: Dies ist die Distortion für die nötige Portion Biss und die Simulation einer Röhrenendstufe für das fette und warme Low End. Ungefähr 250,- Euro kostet dieses Schmuckstück aktuell!

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EHX Bass Mono Synth

Der Bass Mono Synth von Electro Harmonix simuliert monophone Kultsynthesizer der 1970er- und 1980er-Jahre. Zwölf wählbare Charaktere an Sounds und vier Regler bieten hier wirklich jede Menge Spiel- und Soundspaß! Zudem kann man seinen eigens erstellten Lieblingssound ganz einfach als Preset speichern. Für einen Bass Synth ist er mit um die 125,- Euro dazu noch preislich sehr attraktiv!

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One Control 360 Bass Preamp

Wer möchte nicht klingen wie Jaco Pastorius? Einen kleinen Schritt dahin kann man mit dem One Control 360 tun, denn dieser ist ein AIAB-Pedal ("Amp In A Box") und simuliert den Sound des legendären Acoustic 360 Preamps, den nicht nur Jaco, sondern auch John Paul Jones, Larry Graham usw. nutzten. Wer diesen legendären Sound in einer kleinen Box haben möchte, muss aktuell nicht mehr als 110,- Euro investieren.

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MXR M 280 Vintage Bass Octave

Die Mutter aller Octaver ist natürlich der Boss OC! Er ist das Vorbild für zahlreiche Nachfolger - so auch für den MXR Vintage Octave. Dieser verfolgt das gleiche Konzept mit zwei hinzufügbaren Sounds mit wahlweise einer oder zwei Oktaven unter dem Originalsignal. Allerdings hat MXR den Dynamikumfang und das Tracking auf ein hohes modernes Niveau gehoben und das Pedal um einen Midboost erweitert, der sicherstellt, dass man auch jederzeit im Mix hörbar ist. Mit nicht ganz 200,- Euro ist der MXR Vintage Octave zwar nicht der günstigste Vertreter seiner Art, aber er rangiert dafür auch klanglich in der obersten Liga.

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Auch Pino Palladino spielt gerne mit Octaver!

Rodenberg LPD OD/CB

Die in Fulda ansässige Firma Rodenberg biete jede Menge Auswahl für uns Tieftöner. Der Umstand, dass die Herren Miller, Wooten und Clarke seit Jahren die Pedale aus "Good Old Germany" auf ihrem Board haben, hat der Popularität von Rodenberg sicher nicht geschadet. Das LPD ("Low Down Pressure") vereint einen Clean Boost (CB) mit einem Overdrive (OD), die separat oder gleichzeitig betrieben werden können. Fünf Regler und vier Kippschalter bieten jede Menge Flexibilität in Sachen Soundgestaltung. Für keine 200,- Euro einen Clean Boost und ein Overdrive auf hohem Niveau, dazu noch "Made In Germany" ‑ was will man mehr?

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Darkglass Harmonic Booster

Darkglass kehren mit dem Harmonic Booster zu ihren Wurzeln zurück, denn dieser war das erste Pedal, welches die finnische Company auf den Markt brachte. 2019 gab es eine komplett neue und um zahlreiche Features erweiterte Version dieses Klassikers, der übrigens zurzeit auch das einzige Pedal im Portfolio der Finnen ist, welches nicht für Verzerrung sorgt. Somit ist es also auch für Bassisten/innen interessant, die überwiegend cleane Sounds bevorzugen. Aktuell liegt der Preis des Harmonic Boosters bei knapp unter 200,- Euro.

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Wir sind gespannt auf die Neuerscheinungen des Jahres 2020 - bereits im Januar wird die NAMM SHow im kalifornischen Anaheim stattfinden, von der wir euch bereits mit den ersten heißen News versorgen werden!

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