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Test
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13.05.2011

Das Behringer UMX610

DETAILS

Das Behringer UMX610 gehört nicht zu den Unauffälligen seiner Gattung. Mit seinem Rot-Metallic-Finish sticht es aus den meisten Studio- oder Bühnensetups deutlich hervor. Ich mag’s ja eher dezent, aber die Farbe ist ohne Zweifel funky. Überhaupt ist das Design des MIDI-Helfers ziemlich gelungen, wenn man vom - wie ich finde - extrem hässlichen Behringer-Logo und einer etwas überflüssigen Tabelle mitten auf dem Bedienpanel einmal absieht, die uns die Standardbelegung der Drehregler erklärt.

Im Angebot hat das UMX610 neben der 61er Tastatur die üblichen Spielhilfen, also Pitch Bend- und Modulationsrad, einen Fader, Octave-Shift-Tasten, 8 Drehregler und 8 Taster. Anschließen lassen sich ein USB-Kabel sowie ein Sustain-Pedal. Positiv fällt zudem die MIDI-Out-Buchse auf, mit deren Hilfe man das UMX610 auch jenseits eines Computer-Setups z. B. live einsetzen kann. Die Stromversorgung geschieht über den USB-Bus, kann aber auch per Batterie oder (nicht mitgeliefertem) Netzgerät erfolgen.

Zwar verfügt das Masterkeyboard nicht über eine integrierte Soundkarte. Diese wird aber in Form einer ungefähr zigarettenschachtelgroßen, ebenfalls leuchtend roten Kiste separat mitgeliefert. Das UCA222 genannte Interface bietet Stereo-In und -Out (Cinch), einen Optical Out, einen Kopfhöreranschluss (3,5-mm-Klinke), einen Lautstärkeregler sowie einen Monitorschalter, der es ermöglicht, ein eingehendes Signal direkt abzuhören, also zum Output zu leiten. Die Soundkarte kann über USB angeschlossen werden, wobei das entsprechende Kabel bereits fest an ihrem Gehäuse verdrahtet ist.

Bereits auf der Verpackung wird deutlich darauf hingewiesen, dass dem UMX Software in größerem Umfang beiliegt. Die Rede ist von 100 virtuellen Instrumenten, weiteren 50 VST-Effekten, dem Kore Player von Native Instruments und nicht zuletzt einer eigenen DAW namens energyXT.

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