Hersteller_Behringer
Test
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23.09.2010

Der digitale 32-Bit-Clubmixer Behringer DDM4000 ist sehr beliebt. Und das zurecht. Für einen wirklich schlanken Preis serviert er einen gelungenen Mix aus bewährten Standardkomponenten, angereichert mit zwei synchronisierbaren Effektprozessoren samt Beatcounter und einem 32-Sekunden-Loop/Phrase-Sampler. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten bringen maximal vier Zuspieler und bis zu zwei Mikrofone in den Mix. Da lacht nicht nur das Herz des Moderators. Scratch und Mix-DJs freuen sich über regelbare Linefader und den frequenzselektiven Crossfader mit flexibler Kurvencharakteristik und Bouncer. Schade nur, dass die Potikappe so wackelig ist. Standard-MIDI-Schnittstellen und zonenabhängige MIDI-Funktion lassen einen optionalen Gemischtbetrieb zwischen Controller- und Mixerbereichen zu. Aber es sind nicht alle Abschnitte MIDI-fähig. Frei kombinierbare Effektprozessoren bringen Kreativität in den Mix, die Beatcounter und die MIDI-Clock kümmern sich um interne und externe Synchronisation. Programmierbare Equalizer und Killswitches, Sampler, Mike- und Master Kompressoren verleihen der Performance einen individuellen Charakter. Die Mikro- und Phono-Preamps könnten ruhig noch etwas druckvoller im Bassbereich sein, der Klang des Mischpults ist insgesamt jedoch mit sehr ordentlich zu bewerten. Die Platzierung der Kopfhörerbuchse am rechten mittigen Rand ist für mich allerdings suboptimal gelöst. Der Kopfhörerausgang ist recht laut und verfügt obendrein über Punch-EQs als Mixhilfe, zerrt aber bei hohem Gain. Nicht nur für ambitionierte Einsteiger und fortgeschrittene Hobbyisten ist der Mixer aber definitiv einen Blick wert, denn eine vergleichbare Funktionsansammlung kostet bei vielen Mitbewerbern schon Mal das Drei- bis Vierfache. Wer sich die Features pro Euro ausrechnen möchte, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass man von einem Mixer dieser Preisklasse kaum mehr verlangen kann. Daumen hoch!

  • Pro
  • Viele kreative Funktionen
  • Ordentlicher Klang
  • Voll editierbare EQ und Mikrofonwege
  • Zonenselektive MIDI-Controllerfunktion
  • Optionaler Gemischtbetrieb (MIDI und Mixer)
  • Flexible CF-Kurve
  • Frequenzselektiver Crossfader mit Bouncer
  • Frei kombinierbare Effektprozessoren
  • MIC und Sampler-FX
  • MIDI-Schnittstelle
  • Zwei Beatcounter
  • MIDI-Clock
  • Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Contra
  • Platzierung der Kopfhörerbuchse
  • Wackelige Crossfaderkappe
  • Kopfhörerausgang zerrt bei hohem Gain
  • Nicht alle Sektionen sind MIDI-fähig
  • Etwas drucklose Preamps
  • Kein Faderstart
  • Facts
  • Digitaler 32-Bit-DJ Effektmixer mit zonenselektiver MIDI-Funktion
  • 4 Phono/Line-Stereokanäle mit Gain und programmierbarem, parametrischem 3-Band-EQ mit Kill-Funktion, einstellbaren Fader-Kurven und flexibler Crossfader-Zuweisung
  • 2 Mikrofoneingänge mit Gain, EQ, Talk-Funktion und FX
  • 4 Multi-Effektsektionen
  • 2 frei zuweisbare und BPM-synchronisierte Effektprozessoren mit je 9 FX
  • Zwei BPM-Counter für automatische BPM-Synchronisation von Sampler, FX, Crossfader
  • Digitaler Crossfader mit flexibler Kurvenanpassung, Reverse-Schalter und automatischem, BPM-synchronisiertem Überblenden
  • Dual-Mode Crossfader mit innovativem, frequenzselektivem Crossfading
  • Separate Kopfhörersektion mit PFL Mix/Split und Bass/Snare Boost-Funktionen
  • User Presets für Mixereinstellung
  • Sampler mit Beat-gesteuerter Loop-Funktion, Echtzeit-Pitch Control, Sampler FX und Crossfader-Startoption
  • MIDI-Clock
  • Zonenselektiver MIDI-Controller mit maximal 81 MIDI-Steuerbefehlen
  • Inklusive Rack-Montage-Kit
  • 8 x Stereo-Cinch-Eingänge
  • 2 x XLR Mikrofoneingänge
  • 2 x getrennt regelbare Stereo-Cinch Ausgänge (A/B)
  • 1 x Stereo-Cinch Record-Out
  • 3 X XLR-Out (Subwoofer, links, rechts)
  • 1 x Digitaler S/PDIF-Ausgang
  • 1x x 6,3 Millimeter Kopfhörerausgang
  • MIDI Schnittstelle (IN/OUT/THROUGH)
  • kompatibel mit Mac und PC
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