Test
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08.08.2019

Fazit
(5 / 5)

Wie schon das AA OC818 ist auch das Austrian Audio OC18 ein hervorragend klingendes Mikrofon. Für erstaunlich kleines Geld erhält man ein einfaches Großembranmikro mit Festniere und einem wirklich ganz, ganz großen Klangcharakter. Wenn man die wesentlichen Fakten einmal zusammenrechnet (Klangcharakter, technische Performance, Ausstattung, Herstellung von Hand in Österreich, mehr als angemessener Preis) und die Abwesenheit von Kritikpunkten oder Makeln herrscht, dann muss unter diesem Testbericht einfach die höchstmögliche Punktzahl stehen.

Jeder Interessent sollte sich allerdings fragen, ob nicht noch irgendwo dreihundert Euro im Sparsäckel zu finden sind, mit denen man sich eine hohe Funktionalität dazukauft. Dennoch: Wer einfach ein erhaben klingendes, technisch grandioses Mikrofon mit C12/C414(BK)-Grundcharakter sein Eigen nennen möchte und lieber „Made in Europe“ kauft, der kann das OC18 auch ohne vorheriges Hören einfach anschaffen. 

  • Pro
  • sehr edler und hochwertiger Klangcharakter
  • auch ohne Spinne gute Trittschalldämpfung
  • hervorragende Fein- und Grobdynamik
  • fairer Preis
  • Contra
  • keins
  • Features und Spezifikationen
  • Großmembran-Kondensatormikro
  • Randkontaktierte Kapsel
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Pad: 10 und 20 dB
  • Hochpassfilterung: 40, 80 und 160 Hz
  • Lieferumfang: Halterung, Spinne, Windschutz, Köfferchen
  • Preis OC18 Einzelmikrofon: € 699,– (Straßenpreis am 7.8.2019)
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