Test
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10.12.2008

Analogman King Of Tone Test

ICs statt Breitreifen und Kohleschichtwiderstände statt Spoilern – wenn es um Emotionen geht, unterscheidet sich die Motivation von Autofreak und Gitarrist kaum. Zumal, wenn die Nachfolger legendärer Produkte nicht das halten, was man sich von ihnen versprochen hat. Dann werden zumindest in unserer Welt, der Welt der Musik,  die Lötkolben gezückt und getunt, was das Zeug hält.

Auch unter den Effektgeräte-Tunern gibt es neben vielen Bastlern sehr ernsthafte und zuweilen geniale Gestalten, die sich dem optimalen Ton verschrieben haben. Eine dieser inzwischen zum Hersteller mutierten feinen Adressen ist Analogman, beheimatet in Danbury an der Ostküste der USA. 1995 ging es noch in erster Linie darum, neuen Tubescreamern wieder die Seele der alten TS 808 Lichtgestalt einzuhauchen. Heute verlassen Bodentreter die Lötstationen der Firma, die mit den Eigenschaften ausgestattet sind, die man bei vielen aktuellen Seriengeräten mit Wehmut vermisst. Und das mit Erfolg:  mit Namen wie Tony Iomi, Scott Henderson, Aerosmith, Metallica oder Kenny Wayne Shepherd liest sich die Userliste wie das Who’s Who der amerikanischen Rockelite.

Leider haben die Pedale noch keinen Deutschlandvertrieb, und so habe ich mir dieses Teil wie fast alle anderen Gerätschaften der Edelschmiede direkt beim Hersteller in den USA bestellt.

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