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Test
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10.08.2018

Praxis

Steuerung via DMX512

Die Steuerung kann via DMX512 erfolgen. Dabei wird zunächst nach gängiger Praxis die DMX-Adressierung festgelegt. Im Anschluss daran folgt die Auswahl des DMX-Kanal-Modus. Durchaus interessant wird es bei der Funktion dNSE, die der Betriebs- und Ablaufsicherheit im Livebetrieb dient. Lässt sich an dieser Stelle doch ein Betriebsmodus einrichten, in den das Gerät bei Stromausfall oder gestörtem DMX-Signal wechselt. Nutzen lässt sich das auch in der Form, dass hier der Betriebsmodus festgelegt wird, in den das Gerät bei erneutem Einschalten zurückkehrt. Sämtliche weiteren Werte von der Dimmungskurve über die Dimmungsfrequenz, von der Gammakorrektur bis zu den Strobes und mehr können per DMX über die Sub-Menüs angesprochen werden.

Manuelle Steuerung über das Display

Ebenso möglich ist das mit dem Display und den darunterliegenden Bedientastern. Das Display lässt sich dank der intensiv hellblau leuchtenden Ziffern und Zahlen gerade in spärlich beleuchteter Umgebung sehr gut ablesen. Besser sogar als bei Helligkeit. Hier wurde auf unnötigen Schnickschnack verzichtet, was der Ablesbarkeit deutlich entgegenkommt. Nach geläufigem Strickmuster führen die Bedientaster Menü, Up, Down und Enter durch das selbsterklärende und mit etwas Erfahrung leicht verständliche Menü. Die Taster hätte ich mir ein klein wenig größer gewünscht. Aber das ist sicherlich eine Geschmacksfrage und soll den Gesamteindruck keineswegs schmälern.

Lichtausbeute und Dimmung

Wie fasst man die Helligkeit von Licht in greifbare Worte? Vielleicht so: Die COB-LED liefert eine Lichtleistung, die mit einer 1.000 W starken Halogenlampe vergleichbar ist. Echt hell, beeindruckend. Dabei kann sie harmonisch und stufenlos gedimmt werden. Das Licht verliert beim Runterdimmen lediglich an Intensität, keinesfalls aber seine besondere Wärme. Selbst bei filmischen oder fotografischen Aufnahmen nicht: Dank der Gammakorrektur, mit denen die speziellen Anforderungen von HD-Aufnahmen unterstützt werden.

Zoom ganz nach Wunsch

Der Zoom kann fünffach verstellt werden. Erzielt werden Winkel mit 9, 15, 20, 25 oder 30 Grad. Das bedeutet, dass damit sämtliche Anforderungen von VNSP bis WFL (ganz nah bis ganz weit) abgedeckt werden. Die Verstellung erfolgt manuell. Mit einer speziellen Halterung wird die Linse auf der entsprechenden Tiefe fixiert. Praktisch kann bietet das Vorzüge für die unterschiedlichsten Anwendungen. Auf der einen Seite selbstverständlich die Fokussierung auf bestimmte Protagonisten bei der Aufführung. Andererseits auch bei abweichender Raumgröße unterschiedlicher Spielstätten. War die Aufführung gestern in einem großen Saal, heute auf räumlich begrenzten Kleinkunstbühne, wird eben der Zoom reduziert. Lediglich bedenken sollten die Anwender bei ihrer Planung, dass das ausschließlich händisch und eben nicht via DMX-Controlling funktioniert.

Lüfter und Betriebsgeräusche

Verbleibt die Frage nach der Geräuschentwicklung. Immerhin ist der PAR Z100 mit einem konventionellen Lüfter ausgestattet und soll laut Hersteller seinen Einsatz u. a. in lautstärkesensiblen Bereichen erhalten. Die ganz simple Antwort: Es ist wirklich fast nichts bis gar nichts zu hören. Sicherlich muss ab und zu gekühlt werden, sodass die Kühlung sich zu Wort meldet. Aber selbst in den Momenten, in denen sie anspringt, bleibt es dezent zurückhaltend.

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