Die Racks sind besonders gut geeignet, um den gebauten Beats Bass, Gitarre, Keys oder andere Instrumente beizumischen. Hier kann man sich direkt aus der mitgelieferten 15 GB Sound-Library bedienen oder auf die Sounds der eigenen Festplatte zurückgreifen. Darüber hinaus lassen sich Loops und Audio-Aufnahmen einfach per Drag&Drop in den Formaten REX, Apple Loops, AIFF und WAV in die Racks einladen. BPM ordnet REX Loop-Slices dabei so an, dass diese entweder als Audio-Clip oder als MIDI-getriggerte Slices angespielt werden können. Das Time-Stretching übernimmt die Software ebenso wie die Anpassung des Grooves.
Loop- und Pianoroll-Editor
Ein Loop-Editor steht zur Verfügung, um die eingeladenen Audio-Dateien der Racks zu bearbeiten. Er bietet eine Vielzahl von Funktionen, um das Abspiel-Verhalten der Audio-Files und andere Parameter zu bestimmen. Dabei werden eingeladene Dateien ähnlich wie beim Slicen in Einzelteile zerlegt und dann chromatisch über den Pianoroll-Editor angespielt. Ein sehr interessantes Feature ist wieder eine Drag&Drop-Funktion, mit der die Loops als MIDI-Datei eingeladen oder exportiert werden können. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, selbst erstellte Patterns für andere Produktionen auf einfache Art und Weise zu nutzen.
Der Pianoroll-Editor wird zum Mittelpunkt der Bearbeitung, wenn man sich in die Racks ein Loop oder eine Audio-Phrase eingeladen hat. Hier sind die wichtigsten Funktionen am oberen Rand verfügbar. Leider kann nur in der Breite (und nicht in der Höhe) gezoomt werden. Bei dem virtuellen Display wünscht man sich zudem mehr Platz für die Ansicht der Noten. Auch ist die Velocity-Bearbeitung der Noten etwas undurchsichtig, da die Abstufungen in Rotfärbung und ohne Zahlenangabe verlaufen. Naja, es erinnert fast an die zu kleinen Displays der Drum-Machines, und so wirkt es fast wieder authentisch.
Der Mixer ist ebenfalls der Größe des virtuellen Displays angepasst, kommt aber mit dem Platz ganz gut aus. Die Channel-Strips für alle 64 Pads sowie Loops und Instrumente aus den beiden Racks sind zusammen mit den Aux-Kanälen übersichtlich angelegt. Der Mixer hat Stereo Main-Outs sowie 16 Stereo Aux-Kanäle, die beispielsweise Sub-Mixe zu einer Host-Software senden können. Jeder Kanal im Mixer hat einen kleinen Knopf, mit dem man zur Effekt-Auswahl gelangt.
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