„Ultimate 2“ Beckenset von Anatolian Test
Beckenset
Ultimativer denn je?
Erinnert ihr euch an einen gewissen Herrn Baumgartner, der das bis dato schier Unmögliche schaffte. Er sprang mit einem Fallschirm aus 39 Kilometern Höhe aus der Stratosphäre in Richtung Erdoberfläche und durchbrach nebenbei aktuellen Messungen zufolge auch noch die Schallmauer. Herr Baumgartner ist jetzt wohl so etwas wie ein Held. Wäre Herr Baumgartner kein Extremsportler, sondern Beckenschmied und würde seine Sucht nach Empirie auf klingende Rundmetalle projizieren, dann könnte man das Ergebnis wohl mit dem hübschen Wörtchen "Ultimate" versehen. Plötzliche wären die Dinger nicht mehr rund, sondern eckig und riesengroß und würden Frequenzen "from outer space" produzieren. Die Jungs von Anatolian haben sich wahrscheinlich genau das gedacht und von einem derart waghalsigen Plan immerhin die Produktbezeichnung übernommen. Denn die Testbecken sind rund, aus Metall und sehen sonst auch eher "usual" als "ultimate" aus.
Aber muss man immer mit der ultimativen Innovation um die Ecke kommen? Anatolian, die schon längst etablierte und in türkischen Gefilden angesiedelte Beckenschmiede, nahm just eine Grundsanierung ihrer kompletten Angebotspalette vor. Die Becken werden aus einer B20-Legierung gegossen, kommen mit neuem Logo daher und werden laut Hersteller wie gewohnt in reiner Handarbeit gefertigt. Anatolian möchte ab jetzt eine umfassende Auswahl an Beckentypen anbieten, die jegliche Klangvorstellungen abdeckt und keine Wünsche offen lassen soll. Der Frage, welchen Platz hierbei speziell die gegossenen Genossen der "Ultimate 2"-Serie einnehmen, gilt es in diesem Test auf den Grund zu gehen.


