GitarreBass
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Podcast: Die GEMA

Verwaltungs-Moloch oder starke Gewerkschaft?

Die GEMA sieht sich seit dem Konflikt mit Youtube einer geradezu feindlichen Medienlandschaft gegenüber. Undurchschaubar, stur und unangreifbar sind nur einige der Stempel, die den Interessenvertretern - auch von den eigenen Mitgliedern - aufgedrückt werden. Sie ist aber nach wie vor eine der wichtigsten Geldquellen für Komponisten und Textdichter. Der bonedo.de-Podcast versucht im Gespräch mit Peter Hempel (Redakteur in der Presseabteilung der GEMA) Breschen in den Bürokratie-Jungel zu schlagen.

User Kommentare

Raphael schrieb:17:40 | 18.01.2012

Die andere Seite der Medaille:http://www.musiker-online.de/Newsdetails.newsdetails.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=267&tx_ttnews[backPid]=10&cHash=226c5da554

Anonymous schrieb:18:48 | 18.01.2012

Auch ganz schön und passend dazu: http://createordie.de/cod/news/Anonymous-Angriff-auf-GEMA-Seite-060162.html

LoudestSilence schrieb:20:49 | 18.01.2012

Bei Raphaels Link muss man sich schon an den Kopf fassen und sich fragen warum die von ihm als Benachteiligte genannten überhaupt noch Mitglied in der GEMA sind.Und ich kann als Ergebnis des Artikels nur sagen: wie gut das ich nicht in der GEMA bin. Allein die Idee für die Songs die ich selber schreibe zahlen zu müssen finde ich schon pervers.

BonedoMalte schrieb:14:12 | 24.01.2012

Moin Leute! Danke für eure Beiträge! Zu der von LoudestSilence angesprochenen Thematik hatten wir schon vor einiger Zeit ein Feature. Dort wird erklärt, was man als Musiker im Internet machen kann, darf, sollte usw. Auch die Zusammenhänge werden da noch einmal erklärt. Ihr findet den Artikel Musiker-Recht #1 unter den verwandten Artikeln! LG aus bonedoversum :)

zettberlin schrieb:23:38 | 25.01.2012

Man kann also ganze Sparten ausdrücklich ausschließen? Interessant! Das war mir bisher nur von Filmmusik her bekannt.Nuuuun: und wenn ich das gleiche Stück auf Platte und online haben will ist das auch OK?

BonedoMalte schrieb:14:28 | 26.01.2012

Hey Zettberlin. Man kann einzelne Sparten von der Warhnehmung durch die Gema ausschließen. Du kannst natürlich trotzdem überall veröffentlichen. Du musst dich dann nur selber um deine Vergütung kämmern, bzw. auf Tantiemen verzichten. So verstehe ich das was der Peter Hempel sagt. Ich hoffe das hilft dir weiter!

zettberlin schrieb:17:07 | 29.01.2012

Danke für die Antwort. Ich verstehe das auch so, ich hoffe nur, dass es auch so gemeint ist. Biher kenne ich das nur sehr eingeschränkt für Filmmusik. Wenn Die GEMA jetzt aber ihren Mitgliedern zum Beispiel die Verbreitung eines Stücks online unter CC erlaubt, dann wäre das revolutionär und es wundert mich sehr, dass so eine Umwälzung nicht stärker diskutiert wird.Das größte Problem, das Mitglieder mit der GEMA haben, ist ja gerade die totale Kontrolle über jedes einzelne Stück der Mitglieder. Würde diese Regelung verschwinden, wäre dem Konflikt zwischen GEMA und freier Kultur im Internet die Spitze genommen.Dann wäre die GEMA wieder deutlich zukunftsfähiger als bisher...

Peter Hempel schrieb:13:36 | 31.01.2012

Hallo zettberlin, man kann einzelne Sparten ausschließen, aber eben keine einzelnen Werke. Bei einer Veröffentlichung unter CC-Lizenz ist es quasi umgekehrt: man kann verschiedene Werke mit unterschiedlichen Lizenzen veröffentlichen, aber keine Sparten ausklammern und/oder dazunehmen. Die GEMA unterscheidet also zwischen Tonträgerproduktion, Airplay, Veranstaltungen etc., die CC-Lizenzen nur zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung. Kurz gesagt: die beiden Systeme passen einfach nicht zusammen. Es gibt noch weitere Gründe die CC-Lizenzen unvereinbar mit der Rechtewahrnehmung durch die GEMA machen, dies ginge aber glaube ich zu weit in die Tiefe.Beste Grüße, Peter Hempel

BonedoMalte schrieb:15:02 | 01.02.2012

Ah! Jetzt hab ich es auch verstanden! Vielen Dank für die Info!

uni schrieb:10:50 | 02.04.2012

Die Begründung des GEMA-Mitarbeiters, warum man einzelne Werke nicht ausnehmen könne, ist ja nun offensichtlich dermaßen fadenscheinig, dass er selbst ins Stammeln geriet. Im 21. Jahrhundert soll es also "unzumutbar" sein, nach Werken und nicht nach Urheber zu unterscheiden oder wie? Ja klar, wenn man Sendedaten immer noch auf Karteikarten sammelt, dann schon.Leute, was dort betrieben wird, ist meiner leider unmaßgeblichen Meinung nach schlicht sittenwidrig und ich (übrigens ordentliches GEMA-Mitglied) fühle dadurch mich extrem in meiner künstlerischen und wirtschaftlichen Freiheit eingeschränkt!

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