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09.03.2012
Test

Native Instruments Heavyocity Damage Test

Sound-Library für Kontakt 5

Donnerbüchse á la Carte

Der Begriff "Loop-Sammlung" würde dem Produkt wohl nicht ganz gerecht werden, dennoch ist Native Instruments Damage im Kern genau das - nur eben in "mächtig": Alle enthaltenen Loops für den Kontakt-Player sind "beat-sliced/tempo-synced" und können wie die Kit-Instrumente synchron zum Host gespielt werden. Umfangreiche Makro-Effekte ermöglichen eine noch drastischere weitere Verfremdung der Sounds.

Die Soundästhetik präsentiert sich in einer sehr ansprechenden Nische und dem Titel entsprechend: Der Soundpool ist vollgestopft mit audiophilem Quellmaterial von kaputten Pianos, aus 10 Metern Höhe fallende Autowracks, geschlagenem Metall, Glasbruch und ähnlichen Vandalismus-Aktionen. Aber auch klassische Orchester-Percussions und schräge Elektronik-Blirps fanden ihren Weg in die 30 GB große Library der kaputten Rhythmusmaschine.

Mit den vorprogrammierten, ekstatischen und spannungsgeladenen Loops - welche teilweise mit nur einem Tastendruck gespielt werden können - erzeugt man im Nu die Hollywoodstimmung, die CSI-Krimi-Serien und ähnliche Derivate ausmachen. Aber auch der klassische Ego-Shooter profitiert sicherlich von den im wahrsten Sinne des Wortes "Nerven-aufreibenden", düsteren Industrial-Percussions und aggressiven Tribal-Rhythmen. Schauen wir uns das Ganze doch mal genauer an!

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Autor

Felix Klostermann Felix Klostermann ist Diplom-Wirtschaftsingenieur für Elektro- und Informationstechnik. Sein Steckenpferd ist die elektronische Musik – sowohl als Mix Engineer im Studio als auch am FOH-Platz.

Bewertung

5 / 5
Native Instruments Heavyocity Damage Test
Native Instruments Heavyocity Damage Test

Audiobeispiele

Pro + Contra

  • Pro
  • Intuitiv
  • spezielle Sounds
  • viele Makro-Effekte

  • Contra
  • Stilistisch eingeschränkt

Bereich

Produkttyp

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