Native Instruments Heavyocity Damage Test
Sound-Library für Kontakt 5
Donnerbüchse á la Carte
Der Begriff "Loop-Sammlung" würde dem Produkt wohl nicht ganz gerecht werden, dennoch ist Native Instruments Damage im Kern genau das - nur eben in "mächtig": Alle enthaltenen Loops für den Kontakt-Player sind "beat-sliced/tempo-synced" und können wie die Kit-Instrumente synchron zum Host gespielt werden. Umfangreiche Makro-Effekte ermöglichen eine noch drastischere weitere Verfremdung der Sounds.
Die Soundästhetik präsentiert sich in einer sehr ansprechenden Nische und dem Titel entsprechend: Der Soundpool ist vollgestopft mit audiophilem Quellmaterial von kaputten Pianos, aus 10 Metern Höhe fallende Autowracks, geschlagenem Metall, Glasbruch und ähnlichen Vandalismus-Aktionen. Aber auch klassische Orchester-Percussions und schräge Elektronik-Blirps fanden ihren Weg in die 30 GB große Library der kaputten Rhythmusmaschine.
Mit den vorprogrammierten, ekstatischen und spannungsgeladenen Loops - welche teilweise mit nur einem Tastendruck gespielt werden können - erzeugt man im Nu die Hollywoodstimmung, die CSI-Krimi-Serien und ähnliche Derivate ausmachen. Aber auch der klassische Ego-Shooter profitiert sicherlich von den im wahrsten Sinne des Wortes "Nerven-aufreibenden", düsteren Industrial-Percussions und aggressiven Tribal-Rhythmen. Schauen wir uns das Ganze doch mal genauer an!








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