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28.07.2011
Test

Mackie 2404-VLZ3 Test

Moderner Klassiker

Mackie bauen sehr ordentliche Analogpulte zum fairen Preis.” Diese Aussage über das Unternehmen aus den USA hört man seit den Zeiten des analogen 8-Bus –und sie gilt im Prinzip auch heute noch. Allerdings hat sich das Produktportfolio besonders in den letzten zehn Jahren beträchtlich erweitert, sodass die Firma heute für mehr steht als nur Analogpulte: Mit dem d8b begann bei Mackie Ende der 90er die Ära der Digitalmischpulte, es folgten MTK-HD-Recorder, Studio- und P.A.-Lautsprecher, Software-Controller, Audio-Interfaces. Es gibt Stimmen, die behaupten, dass die Kernkompetenz der Menschen um Greg Mackie nach wie vor im Bau analoger Pulte liegt und dies auch spürbar sei. Um ehrlich zu sein: Auch ich finde, dass diese Produktgattung immer noch die “Sterne” des Unternehmens sind – nicht umsonst werden sie auch heute noch hemmungslos kopiert.

Neben der beliebten Splint-Konsole 8-Bus und der Superkompakt-Klasse à la 1202 hat es sich eine Zwischengröße im Produktsortiment gemütlich gemacht, deren Architektur von vier Bussen bestimmt wird. Ein mittlerweile etwas vergilbter Vertreter aus dieser Familie leistet mir seit einer Ewigkeit gute Dienste: das 1604 VLZ. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen, aktuell bei den Vierbus-Pulten ist Version VLZ3. Neu auf dem Markt sind die beiden Modelle 2404- und 3204-VLZ3, welche sich im Grunde durch ihre Kanalzahl unterscheiden. Bei Mackie bleibt es nie beim Facelift, so finde ich beim von mir getesteten 24-Kanal-Modell unter anderem Kompressoren und ein USB-Audio-Interface. Vor dem Test muss erst einmal der große Tisch von einigem Gerät befreit werden, um dem Kloben ausreichend Standplatz zu schaffen – dann kann es losgehen mit der Überprüfung.

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