Dave Smith Instruments Mopho x4 Test
Analoger Polysynth
Gib mir vier!
Über Dave Smith wurde schon viel gesagt und geschrieben, und das zu Recht. Unter dem Markennamen „Sequential Circuits“ erschuf er in den 70er-Jahren mit dem Polysynth „Prophet 5“ und dem monophonen „Pro-One“ zwei echte Legenden der Synthesizer-Geschichte. In den Achtzigern war er maßgeblich an der Entwicklung des MIDI-Standards und der nicht minder bahnbrechenden Korg Wavestation beteiligt. Schließlich erdachte er in den 90er-Jahren den „Reality“, den ersten Software-Synthesizer überhaupt. Heutzutage veröffentlicht Dave Smith seine Kreationen unter eigenem Namen. Als da wären: Prophet ’08 (Keyboard und Desktop), Evolver (Poly- und Mono Keyboard, sowie Desktop), Mopho (Keyboard und Desktop) und nun auch der polyphone Performance Synthesizer Mopho x4. Allesamt Synthesizer mit analoger Klangerzeugung.
Die „neuen“ Instrumente von Dave Smith waren vor ein paar Jahren noch ein Geheimtipp in der Keyboarder-Szene. Leider hatten die ersten Modelle schlecht funktionierende Encoder – eine ernsthafte Kinderkrankheit, die aber mittlerweile auskuriert ist. Fast alle DSI-Synthesizer werden inzwischen mit neuen, verlässlich arbeitenden Potis ausgeliefert. Prophet, Mopho und Evolver sieht man in zunehmendem Maße auf Live-Bühnen und in vielen Studios, und die Künstler-Liste auf der Firmen-Website kann sich ebenfalls sehen lassen. Hier tut sich was. Aber kommen wir zur Sache: Vorhang auf für den neuen Mopho x4.
Audiobeispiele
Pro + Contra
- Pro
- warmer, fetter und vielseitiger Klang
- viele Modulationsmöglichkeiten
- solide und schick gebaut
- 512 User-Speicherplätze
- direkter Zugriff auf viele Parameter
- 4x 16-Step-Sequenzer
- Arpeggiator
- CV/Expression-Pedal Eingang
- USB MIDI
- Poly Chain
- Kostenloser Software Editor
- Contra
- kein Audioeingang (wie bei den einstimmigen Mophos)
- keine numerische Soundanwahl
- keine Stromkabel-Sicherung












Noch keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden
** Schreibe jetzt den ersten Kommentar **