Test
26.11.2012
Test

Dangerous Music Source Test

Monitorcontroller

Wer die Wahl hat, hat mehrere Quellen.

Selbst das einfachste Projekt-Studio - was bereits beim Vorhandensein eines Computers, eines Audiointerfaces und zweier Lautsprecher gegeben ist - steht irgendwann vor folgenden Problematiken: Speaker, vorzugsweise aktive, und auch Subwoofer wollen "komfortabel" im Level gesteuert werden. Darüber hinaus sollen verschiedene, weitere, eventuell sogar digitale Quellen an die Speaker angeschlossen werden können, selbst wenn es sich am Ende nur um den temporären iPod eines Kunden o.ä. handelt. Umsteck-Orgien kommen hingegen gerade bei Agentur-Leuten sichtlich unseriös rüber, von daher sollte das Ganze natürlich schön mit Knöpfchen-Druck vonstatten gehen. Hinzukommt, dass man eventuell auch noch ein paar Kopfhörer-Ausgänge bzw. dedizierte Monitor-Submixe für den aufzunehmenden Künstler benötigt. Und da USB im Jahre 2012 im Trend liegt, gehört ein USB-Interface bzw. AES/SPDIF-In in der oberen Preis-Range selbstverständlich zur Pflicht.

Der Name einer Produktkategorie, die sich mit der Lösung solch gearteter Problematiken beschäftigt, findet man unter dem Sammelbegriff Monitorcontroller. Einen kleinen Vergleich zu den einfacheren und analogen Vertretern im mittleren Preisbereich haben wir bereits hier einmal genauer und umfangreich angestellt. Einer der Sieger in diesem bonedo.de Testmarathon war übrigens die Dangerous Music D-Box, welche neben einer kleinen und feinen Monitorsektion auch noch einen Achtfach-Analogsummierer und einen hochwertigen Stereo-D/A-Wandler mit an Board hatte, womit sie im Testumfeld allein war. Mit dem hohen Anspruch an Qualität und Haptik setzte sie sich preislich allerdings auch weit oberhalb von anderen Teilnehmern ab. Der neue Monitorcontroller Dangerous Music Source soll nun an der Preisschraube drehen und für den vergleichsweise kleineren Preis mehr Gewichtung auf die wesentlichen Thematiken lenken. Auf zur Tiefen-Inspektion!

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Autor

Felix Klostermann Felix Klostermann ist Diplom-Wirtschaftsingenieur für Elektro- und Informationstechnik. Sein Steckenpferd ist die elektronische Musik – sowohl als Mix Engineer im Studio als auch am FOH-Platz.

Zur Produktseite bei Thomann

Bewertung

4.5 / 5
Dangerous Music Source Test
Dangerous Music Source Test

Audiobeispiele

Pro + Contra

  • Pro
  • Hochwertige Verarbeitung und Klangqualität
  • Pragmatische, durchdachtes (Routing)Design
  • 2-Kanal USB-Interface
  • Präzise Potis, Schalter und Anschlüsse

  • Contra
  • Rack-Ohren optional

Bereich

Produkttyp

  • 0€
  • 500€
  • 1000€
  • 1500€
  • 2000€+