Boss RC-3 Test
Looper-Bodeneffekt
Ich bin viele!
Die Idee ist nicht neu, und schon in den Fünfzigern experimentierten Avantgardemusiker mit Tonbandschleifen, die es ermöglichten, einzelne Noten oder ganze Sequenzen aufzunehmen und endlos zu wiederholen. Diese rudimentäre Methode hatte ihre Blütezeit spätestens mit dem Aufkommen der Digitaltechnik hinter sich, denn die machte Sampling zum Kinderspiel und sorgte dafür, dass ganze Genres wie beispielsweise Drum & Bass, Techno oder Hip-Hop zu großen Teilen auf Loops basieren konnten. Aber die entsprechende Technologie verselbständigte sich in den letzten Jahren immer mehr, weg von Multieffektgeräten, Delays oder Workstations und es entstanden Effektgeräte, deren einzige Aufgabe das kreative Arbeiten mit Loops ist. Vor allem Einzelmusiker greifen gerne auf diese Geräte zurück, denn sie erlauben es ihnen, auch live mit sich selbst zu musizieren und ohne Band oder Musikerkollegen auch extrem komplexe Klanggebilde zu kreieren.
Einer der erfolgreichsten und größten Hersteller in diesem Gewerbe ist Boss, dessen reine Loop-Pedale sich einer stetig wachsenden Popularität erfreuen. Für viele Gitarristen und Bassisten sind sie inzwischen eine liebgewonnene Bereicherung ihres Tretminen-Arsenals, denn sie sind in der Lage, die Ausdrucksmöglichkeiten des einzelnen Musikers auf der Bühne enorm zu erweitern, auch in einer Reihe mit den üblichen Verdächtigen wie Delay-, Distortion- oder anderen Effektpedalen.
Für unseren Test hat sich mit dem RC-3 der Kleinste der aktuellen Boss-Looper-Troika angemeldet, seine beiden Geschwister RC-30 und RC-300 werden in separaten Tests beweisen müssen, was sie können.
















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